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Die Vorlage muss sauber ausgeschnitten |
Bauanleitung |
dann die gepunkteten zurück nach innen. |
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und dann gefaltet werden, | Danach wird der Dreispitz zusammengeschoben, so dass die abgeschrägte Fläche unter ihr Gegenüber kommt, |
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erst alle Kanten nach außen, | und die Kanten so nachgefalzt, dass die Flächen ohne Spannung eben bleiben. Schließlich wird er auf eine horizontale Fläche gestellt. |
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| An jedem einzelnen Tag zieht die Sonne
eine Bahn über den Himmel und der Schatten der Spitze eine Kurve in der Krempe.
Wenn man den Dreispitz so dreht, dass der
Schatten auf diese vorberechnete und aufgezeichnete Kurve fällt,
findet man Nordrichtung und Uhrzeit zugleich. Die Sonnenuhr arbeitet so als Kompass.
Die Kurve des Schattens hängt von der Jahreszeit ab, im Winter liegt sie höher, im Sommer tiefer. Auf der Krempe sind sie im Dekadenabstand eingezeichnet. Die Kurven hängen empfindlich von der geographischen Breite ab, deshalb arbeitet dieser Kompass nur bei einer Abweichung in Breite kleiner 0.5 Grad gut. Das Ablesen der Uhrzeit ist dagegen auch bei einer Abweichung von 8 Grad noch möglich, wenn den Dreispitz mit Hilfe anderer Mittel ausrichten kann. Der Potsdamer Dreispitz ist dem Prinzip nach eine schon in der Antike bekannte und benannte Skaphe. Dieser Sonnenuhrtyp ist der einzige, der zu jeder Tages- und Jahreszeit ablesbar ist. Das Besondere an der Konstruktion des Dreispitz ist, dass er aus einem Blatt Papier gefaltet wird, ohne Leim stabil ist, und vor allem einen stabilen Schattenwerfer hat, der nicht gesondert angebracht werden muss. Die Stundenteilung kann verschieden gewählt werden (wahre Ortszeit oder Zonenzeit). Sie wird ohnehin mit dem Computer berechnet. |