Aktuelles

17. Januar | Babelsberger Sternennacht

Der Rho Ophiuchi Nebel im Sternbild Schlangenträger. Credit: ESA/GAIA/DPAC

17. Januar | Babelsberger Sternennacht

Am Donnerstag, 17. Januar 2019, ab 19.15 Uhr lädt das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) zur nächsten Babelsberger Sternennacht ein. Professor Matthias Steinmetz hält einen Vortrag ...

Sie ist unsere Heimatgalaxis: Zusammen mit der Sonne ziehen etwa 100 Milliarden Sterne verschiedenen Alters ihre Kreise um ihr galaktisches Zentrum. Doch wie ist die Milchstraße entstanden? War es in einem gewaltigen „Urkollaps“ vor 10 Milliarden Jahren oder langsam durch das sukzessive Verschmelzen kleinerer Galaxien? Ist letzteres der Fall, so sollte es Überreste geben, die von solchen galaktischen Zusammenstößen zeugen – doch diese wurden im Laufe der Zeit bis nahe zur Unkenntlichkeit ausgewaschen.

Professor Matthias Steinmetz erläutert, wie sich mit Hilfe aktueller Großprojekte die Eigenschaften von Millionen von Sternen analysieren, besagte Überbleibsel aufspüren und so die vergangenen Kapitel der Entstehungsgeschichte unserer Milchstraße rekonstruieren lassen.

 

Im Anschluss bieten wir eine Führung über das Gelände und – bei klarer Sicht – die Beobachtung an einem unserer Spiegelteleskope an.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Freier Eintritt, keine Anmeldung erforderlich.

Veranstaltungsort: AIP, An der Sternwarte 16, 14482 Potsdam

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100 Jahre unter einem Himmel: Beobachtungsabend im Großen Refraktor

Am Samstag, 12. Januar 2019, ab 17 Uhr laden das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) und der Förderverein „Großer Refraktor“ gemeinsam zu einem öffentlichen Beobachtungsabend im ...

Das 1899 im Beisein des Kaisers eingeweihte Instrument ist nach wie vor das viertgrößte Linsentele­skop der Welt und vereint in sich die mechanischen Möglichkeiten der Zeit und die sich seinerzeit erst formierenden astrophysikalischen Anforderungen – insbesondere im Bereich der Spektroskopie. Nach einer erläuternden Demonstration des historischen Instruments können die Besucher bei klarer Sicht einen Blick durch das Instrument in die Sterne werfen - und Mond, Mars sowie den Orionnebel beobachten.

Die Veranstaltung ist Teil der Aktion „100 Stunden Astronomie“, mit der die Internationale Astronomische Union (IAU) 2019 ihr 100-jähriges Bestehen feiert. Vom 10. bis 13. Januar laden Amateur- und Profi-Astronomen rund um die Welt in unterschiedlichsten Formaten dazu ein, Wissen und Begeisterung für Astronomie zu teilen.

17 - 19 Uhr

Der Eintritt ist frei, keine Anmeldung erforderlich.

Eine Spende für den Erhalt des Großen Refraktors ist willkommen.

Bei schlechtem Wetter erfolgt eine Demonstration des Instruments.

 

Veranstaltungsort: Großer Refraktor, Telegrafenberg, Potsdam

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Astronomie in der Europäischen Open Science Cloud

20. November 2018. Im ersten Quartal 2019 startet mit ESCAPE eines von fünf erfolgreich evaluierten Cluster-Projekten der Europäischen Kommission. Das Projekt wird mit 16 Millionen Euro unterstü...

In vielen Bereichen der Wissenschaft werden heutzutage Techniken des maschinellen Lernens eingesetzt. Anstatt komplexe Codes zu entwickeln, lernt ein Computer, wie man ansonsten zeitraubende Probleme löst, die viel Handarbeit erfordern. In der Regel ist eine große Datenmenge eine Voraussetzung, um Computer beizubringen, Muster im Trainingssatz zu erkennen und ohne menschliche Interaktion ähnliche Merkmale in neuen Daten zu identifizieren.

Die European Open Science Cloud (EOSC) soll eine Cloud-Umgebung für Forschungsdaten in Europa werden, die einen universellen Zugang zu Daten ermöglicht. Auf der Online-Plattform werden alle europäischen Forscher Daten anderer Wissenschaftler finden, abrufen und wieder verwenden können, und Daten speichern, analysieren und teilen. Damit will EOSC dazu beitragen, die Anerkennung datenintensiver Forschung und Datenwissenschaft zu verbessern. EOSC bindet Ressourcen ein, die in nationalen Datenzentren, europäischen E-Infrastrukturen und Forschungsinfrastrukturen vorhanden sind, und öffnet so deren Nutzerbasis schrittweise für den öffentlichen Sektor und die Industrie.

ESCAPE – „Der europäische Wissenschaftsverbund für Astronomie und Teilchenphysik ESFRI-Forschungsinfrastrukturen“ beantwortet die Ambitionen der EOSC, Personen, Daten, Dienstleistungen, Schulungen, Veröffentlichungen, Projekte und Organisationen in einer integrierten und gebündelten Umgebung zusammenzuführen. Das Projekt wird von CNRS, der französischen Forschungsorganisation, geleitet. Das Konsortium umfasst 31 Partner, darunter 27 europäische Partnereinrichtungen.

Die Optische Sonnenphysik und die Abteilung Supercomputing und E-Science am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) werden eine Klassifizierung für Sonnen- und Sternspektren entwickeln, die automatisch physikalische Eigenschaften von Sonnen- und Sternatmosphären identifiziert und bereitstellt. Der Beitrag des AIP zum ESCAPE-Projekt führt maschinelle und tiefe Lerntechniken aus allen Bereichen der Astronomie, Astrophysik, Sonnenphysik und Hochenergie-Teilchenphysik zusammen.

ESCAPE Pressemitteilung und weitere Informationen: https://lapp.in2p3.fr/spip.php?article2624&lang=en

 

Wissenschaftlicher Kontakt: apl. Prof. Dr. Carsten Denker, 0331-7499-297, cdenker@aip.de,
Dr. Harry Enke, 0331-7499 433, henke@aip.de
Pressekontakt: Dr. Janine Fohlmeister, 0331-7499 803, presse@aip.de

 

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist dasAIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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IAU Symposium: Magnetfelder der Sonne und der Sterne

Ausschnitt aus dem Poster zur Tagung

IAU Symposium: Magnetfelder der Sonne und der Sterne

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) lädt gemeinsam mit dem New Jersey Institute of Technology zu einem Symposium der Internationalen Astronomischen Union ein. Es wird zur Zeit der ...

Eines der Rätsel auf dem Gebiet der Sonnen- und Sternmagnetfeldforschung ist der Ursprung von extrem heftigen Eruptionen. Obwohl die magnetische Aktivität der Sonne derzeit besonders schwach ist, wurden 2017 einige der stärksten Sonneneruptionen seit Beginn der Aufzeichnungen beobachtet.  Wie hängen solche Beobachtungen mit dem Magnetismus von Sternen zusammen, die gewaltige Super-Eruptionen erzeugen? Welche physikalischen Mechanismen können solche extremen Ereignisse hervorrufen? Diese und andere Fragen werden auf der Konferenz diskutiert. Von besonderem Interesse ist auch die Rolle von Sternmagnetismus in der Wechselwirkung von Sternen mit ihren Planeten, um die Bedingungen für die Bewohnbarkeit von Planeten zu bestimmen.

Das Symposium beinhaltet auch eine öffentliche Sitzung zu Sonnenfinsternissen und Planetentransits.  Insbesondere totale Sonnenfinsternisse bieten die Möglichkeit zu hochauflösenden Messungen des Magnetfelds der unteren Schichten der Sonnenkorona, die sonst nicht erreicht werden. Die Tagung ist deshalb so organisiert, dass sie um den Zeitpunkt der totalen Sonnenfinsternis am 2. Juli 2019 in Chile stattfindet. Zusätzlich wird die öffentliche Sitzung einen breiten historischen Überblick zu Sonnenfinsternissen, Planetentransits und ihrer Rolle in der Astronomie präsentieren sowie einen allgemeinverständlichen Vortrag zur Bewohnbarkeit von Exoplaneten.

Weitere Informationen und das Registrierungsformular für das Symposium sind auf der Tagungswebseite zu finden.

Webseite https://iaus354.aip.de

Wissenschaftlicher Kontakt Prof. K. G. Strassmeier, 0331-7499-223, kstrassmeier@aip.de

Pressekontakt Franziska Gräfe, 0331-7499 803, presse@aip.de

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AIP begrüßt Nominierungen für den Wempe-Preis 2019

7. November 2018. Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) ruft zu Nominierungen und Bewerbungen für den Johann-Wempe-Preis 2019 auf.

Zu Ehren des letzten Direktors des Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, Prof. Dr. Johann Wempe (1906 - 1980), vergibt das AIP den Johann-Wempe-Preis. Der Preis wird aus Mitteln finanziert, die Johann Wempe hinterlassen hat.

 

Der Preis besteht in einer Einladung zu einem mehrmonatigen Gastaufenthalt am AIP mit einer angemessenen finanziellen Ausstattung. Berücksichtigt werden können sowohl jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit bemerkenswerten Leistungen hervorgetreten sind, als auch ältere in Würdigung ihres Lebenswerkes. Es wird erwartet, dass die Preisträgerin oder der Preisträger das wissenschaftliche Leben des Instituts bereichert und eine Reihe von Vorträgen oder Vorlesungen über eigene Spezialgebiete hält.

 

Siehe auch: http://www.aip.de/en/institute/johann-wempe-award/nominations/announcement-2019

Bewerbungs- und Nominierungsunterlagen werden zum 31. Dezember 2018 angenommen.

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