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Solare
Radiophysik - Forschungsbereich I |
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Radio Observatorium - Geschichte
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Frühe Geschichte der solaren Sonnenobservation in Potsdam |
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In den Jahren 1893 -
1896 versuchten Johannes Wilsing und Julius Scheiner, zwei
Wissenschaftler am damaligen Astrophysikalischen
Observatorium Potsdam auf dem Telegrafenberg (noch unter
seinem Gründungsdirektor Prof. Vogel), Radioemission der
Sonne zu finden, ohne allerdings dafür bereits empfindliche
elektronische Messgeräte benutzen zu können. Sie machten
sich hierfür den sogenannten "Fritter"-Effekt zunutze. Es
handelt sich dabei um den spontanen Rückgang des Ohmschen
Gleichstromwiderstands einer hoch-Ohmigen Verbindung zwischen
zwei metallischen Leitern, wenn die Verbindungsstelle hochfrequenter Radiostrahlung ausgesetzt wird. Im Gegensatz
zu anderen frühen Versuchen sind diese Experiment gut
dokumentiert. Es wurde in zwei Zeitschriften beschrieben (in
den damals sehr renommierten Astronomischen Nachrichten
1896; und in Wiedemanns Annalen, ebenfalls 1896). |
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Eine Zeichnung des Instrumentes von W.Voigt (siehe auch
"Die Sterne, 65.Band, Heft 4, S.251-252").
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Das " ... erste ordentlich
veröffentlichte Experiment in der Radioastronomie..." (W.T.
Sullivan III, in Classics in Radio Astronomy, Reidel
Dordrecht, 1982, S. 145) ist in der englischen Übersetzung
aus den
Annalen der Physik und Chemie 59, S. 782-792 (1896) in W.T. Sullivan III (1982, S. 147-157) verfügbar. |
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