Solar Radio Physics
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last change 2008 July 3, F. Sattler and H. Önel
Solare Radiophysik - Forschungsbereich I en
 
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Radio Observatorium - Information über das Observatorium Tremsdorf

Antennen und Empfänger in Tremsdorf

Radio-spektrale Beobachtungen werden nahe der Ortschaft Tremsdorf 15 km süd-östlich von Potsdam (52.284° N, 13.134° E, Karte) durchgeführt. Vier Durchstimm-Spektographen (10 sweeps pro Sekunde) werden von einem System von vier verschiedenen Antennen in den Frequenzbändern 40 MHz - 100 MHz, 100 MHz - 170 MHz, 200 MHz - 400 MHz und 400 MHz - 800 MHz gespeist. Wir benutzen ein Paar doppel-logarithmisch gekreuzte Yagiantennen, einen 10,5 Parabolspiegel und zwei 7,5 Parabolspiegel. Die Parabolantennen sind parallaktisch montiert. Das vereinfacht die tägliche Nachführung, die der scheinbaren Sonnenbewegung folgen muss. Wir sehen die Sonne auf allen Frequenzen als einen Stern- keine räumliche Auflösung wird erreicht. Die stärksten Störungen sind zwischen 85 MHz und 108 MHz (UHF Radio),170 MHz - 200 MHz (UHF TV) und zwischen 550 MHz und 700 MHz (VHF TV). Es wird täglich und solange wie möglich beobachtet (im Sommer 4 - 19 UT; im Winter 8 - 14 UT). Für spezielle Beobachtungskampagnen können zwei Vielkanalspektrometer zusätzlich genutzt werden: der Dezimeter-Spektrograph (Bereich 693 MHz - 740 MHz, Zeitauflösung 10 ms, Bandbreite 1 MHz) und das Meterwellen Vielkanalpolarimeter (Bereich 316 MHz - 337 MHz, Bandbreite 135 kHz, 10 ms Zeitauflösung wenn nur die Intensität gemessen wird, 20 ms wenn zusätzlich noch der Polarisationsgrad der Strahlung bestimmt werden soll).
Wichtige (regelmässig arbeitende und speziell für Sonnenbeobachtung eingerichtete) abbildende Instrumente sind der französische Mehrfrequenz-Radioheliograph (welcher auf fünf Frequenzen im Bereich 150 MHz - 450 MHz arbeitet) und der japanische Mikrowellenheliograph in Nobeyama (der auf den Frequenzen 17 GHz und 34 GHz arbeitet).

40 MHz - 100 MHz
100 MHz - 170 MHz

200 MHz  - 400 MHz

400 MHz - 800 MHz
Weitere Informationen zum Observatorium finden Sie auf dem Poster, welches Sie auch direkt am Observatorium in Tremsdorf finden. Es wurde von Schülern der neunten Klasse während eines zweiwöchigen Betriebspraktikums 2008 im AIP angefertigt.