Jörg Haider - Sprüche und Provokationen

Jörg Haider in Aktion

In die Kritik geraten ist Jörg Haider, Chef der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) nicht zuletzt wegen seiner Aussprüche. Eine Auswahl.


"Es gibt keine wie immer geartete Bedrohungssituation für jüdische Mitbürger." (im Abendjournal vom 8. 10. 1999)

"Mit den Schwarzen ist es wirklich so ein Problem. Selbst dort, wo sie die Mehrheit haben, bringen sie nichts zusammen. Da ist einfach wirklich Hopfen und Malz verloren." (in Zeit im Bild II vom 1. 3. 1995)

"Frühere Äußerungen, die mir zugeordnet werden, waren unsensibel und missverständlich." ( in einer Rede in der Wiener Hofburg am 12. 11. 1999)

"Wir geben Geld für Terroristen, wir geben Geld für gewalttätige Zeitungen, wir geben Geld für arbeitsscheues Gesindel und wir haben kein Geld für anständige Menschen." (in einer Rede vor SS-Veteranen am 30. 9. 1995 in Krumpendorf)

"Wer nicht gelernt hat zu arbeiten, der wird auch in der Zukunft kein Wohlstandsgebiet aufbauen Haider können, und das muss also auch an die Osteuropäer gesagt werden." (in Zeit im Bild vom 1. 5. 1991)


"Das wissen Sie so gut wie ich, dass die österreichische Nation eine Missgeburt gewesen ist, eine ideologische Missgeburt, denn die Volkszugehörigkeit ist die eine Sache und die Staatszugehörigkeit ist die andere Sache." (im Inlandsreport vom 18. 8. 1988)


Jörg Haider"Was wir brauchen, ist eine klare und ehrliche Rückbesinnung auf jene Werte und Tugenden, die uns im Wohlfahrts- und Wachstumstaumel der Vergangenheit ein bisschen abhanden gekommen sind. Ich meine Werte wie Fleiß, Leistungswillen, Arbeitsmoral, Disziplin und Ordnung. Ich meine Tugenden wie Bescheidenheit, Gemeinsinn, Sparsamkeit und vor allem Anständigkeit." (in Zeit im Bild II vom 5. September 1994)

"Die Entzauberung der ehrenwerten politischen Gesellschaft und ihrer bloßen formaldemokratischen Maskerade eines Parlamentarismus steht an." (im Freiheitlichen Pressedienst vom 5. September 1994)
Haider in Siegerpose

„Diese ganze Entschuldigerei für die Vergangenheit führt letztlich nur dazu, dass in der Bevölkerung Emotionen aufkommen und gefragt wird, was soll das Ganze eigentlich noch nach so vielen Jahrzehnten. Irgendwann muss man auch mal aus der Vergangenheit ausbrechen können.“ (in der Zeit vom 3. 2. 2000)


"Wenn ich einmal etwas gesagt habe, dann meine ich es so." (in der Zeit im Bild vom 14. 5. 1991)

Sueddeutsche Zeitung vom 7. Februar 2000.