Matthias Steinmetz erhält Foersterpreis 2015

29. April 2015. Der diesjährige Wilhelm-Foerster-Preis der Urania Potsdam geht an Matthias Steinmetz, wissenschaftlicher Vorstand sowie Direktor des Forschungsbereiches „Extragalaktische Astrophysik“ am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam.
Matthias Steinmetz erhält Foersterpreis 2015

Prof. Dr. Matthias Steinmetz

In der Begründung der Urania Potsdam heißt es: „Matthias Steinmetz ist ein begeisterter und vielseitiger Astronom und Astrophysiker. Als Institutsdirektor des Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam AIP gab er entscheidende Impulse für die Entwicklung der Astronomie in Potsdam in den letzten 15 Jahren."

Durch seine Initiative konnte beispielsweise das internationale Projekt RAVE initiiert werden, das mithilfe der Spektroskopie Millionen von Sternen der Milchstraße erforscht. Insbesondere wird sein Einsatz für die Lehre und Begeisterung von Nachwuchswissenschaftlern und sein Engagement im Bereich der öffentlichen Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte herausgestellt.

Die Urania Potsdam verleiht den Wilhelm-Foerster-Preis jährlich an Personen, die ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten einem breiten Publikum zugänglich machen.  Die Verleihung des Wilhelm-Foerster-Preises 2015 findet am 3. Mai um 17 Uhr im Nicolaisaal statt. Der Festvortrag von Matthias Steinmetz - "Mein Gott, es ist voller Sterne!" - wird sich interessanten Erkenntnissen aus der Milchstraße widmen.

Veranstaltungsankündigung der Urania Potsdam

 

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.