Forschungstechnik

Die Forschungstechnik ist eine technische Serviceeinrichtung des Instituts, die in enger Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Abteilungen die instrumentellen Voraussetzungen für die astronomische Forschung schafft. Sie bietet technische Unterstützung bei der Entwicklung, Konstruktion, Fertigung, Integration, Verifikation, aber auch bei der Wartung von Instrumentierungsprojekten. Zu den Aufgaben der Abteilung gehören darüber hinaus der Bau und die Inbetriebnahme sowie die Wartung und Verbesserung bereits im Einsatz befindlicher und die Pflege historischer Instrumente, wie z.B. die Teleskope auf dem Campus Babelsberg, der Große Refraktor und der Einsteinturm auf dem Telegrafenberg in Potsdam. Darüber hinaus werden pro Ausbildungszyklus zwei Feinmechaniker ausgebildet.

 

Struktur der Forschungstechnik

 

Das interdisziplinäre Team besteht derzeit aus 25 Beschäftigten, die in vier Gruppen mit sich ergänzenden Kompetenzen organisiert sind:
Konstruktionsgruppe, Feinmechanische Werkstatt, Optik-Gruppe und die Gruppe Technische Software, Elektronik, Detektoren.

 

Die Forschungstechnik verwaltet die funktionalen Räume  des Instituts. Neben der Feinmechanikwerkstatt und mehreren Optiklaboren gibt es ein Physik-, einen Faraday-, ein Detektor-, ein Elektronik-, ein Metrologielabor mit einer 3D-Koordinatenmessmaschine, einen Reinraum der ISO-Klasse 4, zwei große Integrationshallen mit je einem Hallenkran, einen großen Teleskopsimulator.

 

PMAS war das erste Instrument, das vollständig am AIP entwickelt wurde und ist heute das meistgenutzte Instrument am 3,5-m-Teleskop auf dem Calar Alto, Spanien. Das AIP hat auch das Sonnenteleskop GREGOR und die AGW-Einheiten für das the Large Binocular Telescope in Arizona fertiggestellt und in Betrieb genommen. Darüber hinaus wurden Ausrüstungen des AIP an seine Partner für die Projekte MUSE und eRosita geliefert. Das AIP war an den polarimetrischen und spektroskopischen Instrumenten der Potsdamer Echelle für das LBT (PEPSI), VIRUS, ARGOS, die Solar Orbiter Mission der ESA (STIX, EPD), BMK10K und SES-vis (ehemals GANS) beteiligt. Hinzu kommen die 1.2-m-Teleskope STELLA-I und STELLA-II. Derzeit werden die Hauptressourcen der Technischen Sektion für das Projekt 4MOST aufgewendet.

 

Team der Forschungstechnik

Strucure of Technical Section

Kontakt

Leitung: Dr. Hakan Önel

Vertretungen der Leitung (in folgender Reihenfolge): Svend-Marian BauerThomas FechnerDr. Ulrike Lemke