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Physik der Sonne

Die Sonne ist ein aktiver Stern. Dies macht sich bemerkbar z.B. in Form von Sonnenflecken und Sonneneruptionen (Flares), deren Häufigkeit dem bekannten 11-jährigen Zyklus folgt. Bei Flares wird in kurzer Zeit – einige Sekunden bis wenige Stunden – eine enorme Energiemenge freigesetzt. Alle diese Aktivitätsphänomene werden durch das Magnetfeld bestimmt. Die Abteilung »Physik der Sonne« des AIP beschäftigt sich mit dem Studium der magnetischen Aktivität in der Sonnenatmosphäre. Da die Sonne unser nächster Stern ist, kann man sie am besten, d.h. mit großer räumlicher und zeitlicher Auflösung, beobachten, was am AIP durch Beobachtung der Sonne im optischen- und im Radiobereich durchgeführt wird. Man kann von unserer Sonne lernen, Prozesse auf anderen Sternen zu verstehen (»solar-stellare Beziehungen«). Die Sonnenaktivität hat auch Einfluss auf die technische Zivilisation, was z.B. eindrucksvoll während der Sonneneruptionen im Oktober/November 2003 zu erleben war. Der Einfluss der Sonne auf unsere Erde wird als »Weltraumwetter« bezeichnet. Das Studium der Sonnenaktivität ist nicht nur für die astrophysikalische Grundlagenforschung sondern für die gesamte Zivilisation schlechthin von Interesse.

Kontakt: Prof. Dr. Gottfried Mann, +49 331 7499-292, gmann@aip.de

 

Solare Radiophysik

 

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Optische Sonnenphysik

 

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