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Humboldt-Forschungsstipendium für Jenny Sorce

Dr. Jenny Sorce (Credit: AIP).

Humboldt-Forschungsstipendium für Jenny Sorce

22. Oktober 2014. Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) begrüßt Jenny Sorce als Stipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung auf dem Forschungscampus in Babelsberg.

Zwei Jahre wird Jenny Sorce als Postdoktorandin in Zusammenarbeit mit AIP-Kosmologen in den internationalen Projekten Cosmicflows und CLUES forschen.

Jenny Sorce promovierte an den Universitäten Lyon und Potsdam über Simulationen des nahen Universums. Während ihrer Arbeit forschte sie gemeinsam mit dem AIP-Wissenschaftler Stefan Gottlöber sowie den beiden Wempe-Preisträgern Brent Tully und Yehuda Hoffman. Forschungsaufenthalte führten Sie dabei von Lyon nach Potsdam und Hawaii.

Mithilfe der Tully-Fisher-Regel hat Jenny Sorce die genauen Entfernungen von Galaxien bestimmen können und aus der gemessenen Radialgeschwindigkeit die Abweichung von der Hubble-Expansion ermittelt: die Pekuliargeschwindigkeit der Galaxien. Mit diesen Beobachtungsdaten ist es möglich, den Zustand des lokalen Universums vor 13 Milliarden Jahren zu rekonstruieren und diese Information als Anfangsbedingung für numerische Simulationen zu nutzen. Jenny Sorce wird mit diesen sogenannten „constrained simulations“ die Entwicklung unserer Milchstraße studieren.

Kontakt: Dr. Jenny Sorce, jsorce@aip.de, 0331 7499-647

Presskontakt: Kerstin Mork, presse@aip.de, 0331 7499-469

 

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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CALIFA: Astronomische Daten für die Weltöffentlichkeit

Galaxieneigenschaften aufgeschlüsselt von Califa.

CALIFA: Astronomische Daten für die Weltöffentlichkeit

1. Oktober 2014. Das internationale Programm zur Himmelsdurchmusterung CALIFA (Calar Alto Legacy Integral Field Area) veröffentlicht heute Daten für rund 200 Galaxien. Die Daten sind öffentlich...

Wie Galaxien entstehen und sich entwickeln ist von zahlreichen Faktoren abhängig. Eine große Rolle spielen physikalische Prozesse, die von Astronomen mithilfe der Spektroskopie detailliert untersucht werden. Über die Nutzung bildgebender Verfahren kann die räumliche Ausdehnung und Gestalt von Galaxien dargestellt werden. Die integrale Feldspektroskopie (IFS) oder auch bildgebende Spektroskopie verbindet die Vorzüge beider Techniken und wird daher verstärkt genutzt, um den Rätseln der Galaxien auf die Spur zu kommen.

CALIFA nutzt IFS zur Untersuchung von rund 600 Galaxien im Umkreis der Milchstraße. Gewonnen werden die Daten mit dem am AIP gebauten Potsdam Multi-Aperture Spectrophotometer (PMAS) sowie dem 3,5 Meter Teleskop des Calar Alto Observatory. Das Ergebnis sind räumliche Karten einzelner spektroskopischer Eigenschaften der Galaxien. In einem kurzen Film werden die aufgezeichneten Daten in zwei räumlichen und einer spektralen Dimension zu einem dreidimensionalen Ganzen zusammengeführt. Der immense Zuwachs an verfügbaren Daten und Informationen ist dabei der spektralen Dimension zu verdanken.

Das Bild zeigt beispielhaft die Datenfülle, die von CALIFA geliefert wird (mittig oben, dann im Uhrzeigersinn): 1) Traditionelles Bild der Galaxie, 2) Sterndichte, 3) Durchschnittliches Alter der Sterne, 4) Emissionslinien, 5) Wasserstoffemission, 6) Rotationsgeschwindigkeiten. (Credits: R. Garcia-Benito, F. Rosales-Ortega, E. Pérez, C. J. Walcher, S. F. Sanchez and the CALIFA team)

Jede einzelne dieser Karten kann so Aufschluss über ein Puzzlestück der Entwicklungsgeschichte der Galaxie verraten. Auf diese Weise lernen die Astronomen aus dem mittleren Alter der Sterne, wann sich der jeweilige Teil der Galaxie gebildet hat.

Die Größe der Stichprobe unterscheidet CALIFA von anderen Himmeldurchmusterungen und ermöglicht es den Wissenschaftlern, einzelne Galaxieneigenschaften systematisch in Abhängigkeit voneinander zu bringen. Letztendlich entsteht aus diesen Untersuchungen ein Bild von der Entwicklung der Galaxien im Allgemeinen und damit unserer Milchstraße im Besonderen.

Wissenschaftlicher Kontakt: Dr. Jakob Walcher, jwalcher@aip.de, 0331-7499 243

Pressekontakt: Kerstin Mork, presse@aip.de, 0331-7499 469

 

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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Matthias Steinmetz neuer Präsident der Astronomischen Gesellschaft

Prof. Dr. Matthias Steinmetz.

Matthias Steinmetz neuer Präsident der Astronomischen Gesellschaft

24. September 2014. Auf der wissenschaftlichen Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft (AG) in Bamberg wählte die Mitgliederversammlung gestern Abend ihren bisherigen Vizepräsidenten Prof. D...

Matthias Steinmetz arbeitete nach seinem Studium in Saarbrücken und München zunächst am Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching und als Professor an der Universität von Arizona (Tucson/USA). Vor zwölf Jahren wurde er zum Direktor an das AIP und an die Universität Potsdam berufen.

„Angesichts einer zurzeit besonders bedeutenden Phase der Astronomie mit anspruchsvollen nationalen und internationalen Aufgaben ist es sehr wichtig, die Astronomische Gesellschaft weiter zu stärken. Dafür wird sich der Vorstand sehr stark einsetzen und für mich ist es deshalb eine große Ehre und eine interessante Aufgabe, das Amt des Präsidenten zu übernehmen“, sagt Matthias Steinmetz, der auch Mitglied oder Berater in verschiedenen anderen wichtigen Gremien und zudem der deutsche Sprecher in der Internationalen Astronomischen Union ist.

Mit Matthias Steinmetz hat die Astronomische Gesellschaft einen international renommierten Wissenschaftler an ihrer Spitze. Zu seinen primären Arbeitsfeldern zählen die computergestützte Astrophysik und die Kosmologie. Hier hat er sich bereits vor vielen Jahren mit Simulationen zur Teilchen-Hydrodynamik einen Namen gemacht. Fragestellungen rund um die geheimnisvolle Dunkle Materie im Halo unseres Milchstraßensystems, zur inneren Dynamik unserer Heimatgalaxie oder zur gravitativen Wechselwirkung von Galaxien untereinander zählen zu seinen Forschungsprojekten. Mithilfe aufwändiger Messkampagnen von sehr großen Stichproben astronomischer Objekte (sogenannten Surveys oder Durchmusterungen) stellt Matthias Steinmetz auch stets die Verbindung zwischen Beobachtung, Theorie und Simulationen her.

Zum neuen Vizepräsidenten der AG wurde Prof. Dr. Joachim Wambsganß gewählt, zu dessen wissenschaftlichen Arbeitsgebieten die Suche nach Exoplaneten zählt.  Wambsganß ist Direktor des Zentrums für Astronomie der Universität Heidelberg.

Die 1863 gegründete Astronomische Gesellschaft (AG) ist eine Organisation zur Förderung der Wissenschaft. Zu ihren wichtigsten Aktivitäten zählen: die Durchführung von wissenschaftlichen Tagungen, die Herausgabe von Publikationen, die Förderung junger Astronomen, die Auszeichnung hervorragender Wissenschaftler, sowie die Öffentlichkeitsarbeit und Bildung.

(Eine Meldung der Astronomischen Gesellschaft)

Pressekontakt AG: Dr. Klaus Jäger, 06221 – 528 379, jaeger@mpia.de

Pressekontakt AIP: Kerstin Mork, 0331-7499 469, presse@aip.de

 

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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Die Geheimnisse elliptischer Galaxien

Velocity map von M87.

Die Geheimnisse elliptischer Galaxien

12. September 2014. Astronomen, unter ihnen Davor Krajnović vom Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP), haben herausgefunden, dass Sterne in großen, elliptischen Galaxien entgegen bisher...

Lange waren die Wissenschaftler davon ausgegangen, dass sich Sterne in elliptischen Galaxien, anders als in Scheibengalaxien, isoliert bewegen und kein gemeinsames Bewegungsmuster haben. Mit den neuen MUSE-Daten konnte jetzt das Gegenteil bewiesen werden: Die Sterne der elliptischen Galaxie M87 (NGC4486) im Zentrum des Virgo-Galaxienhaufen umlaufen – wenn auch recht langsam – gemeinsam das Zentrum der Galaxie. Darin ähneln sie den Sternen kleinerer, scheibenförmiger Galaxien. Ihre Bewegungsgeschwindigkeit ist mit einem Durchschnittswert von 10 bis 20 km/s extrem niedrig, auch wenn sich einzelne Sterne von M87 deutlich schneller bewegen. Die Sonne oder auch andere Sterne, die sich im Umkreis des Sonnensystems befinden, umkreisen beispielsweise mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 210 bis 240 km/s das Zentrum der Milchstraße.

Da es sich bei M87 um eine typische elliptische Galaxie handelt, deren innere Bewegungsmuster erst durch die neuen MUSE-Aufnahmen klar erkennbar wurden, hoffen Astronomen jetzt weitere Erkenntnisse über das Wesen dieser und anderer Galaxienformen gewinnen zu können. „Das Potential und die Leistungsstärke von MUSE wird dazu beitragen unser Wissen über Galaxien, ihre Entstehung und ihre Eigenarten maßgeblich zu erweitern und verbessern“, so Davor Krajnović. „Wir haben jetzt die Chance, Simulationsmodelle durch die Einspeisung von Geschwindigkeitsdaten, wie wir sie mit MUSE erheben konnten, wesentlich genauer zu gestalten.“ Das AIP entwickelte die umfangreiche Datenreduktions-Software zur Analyse der komplexen dreidimensionalen Daten mit zwei räumlichen und einer spektralen Koordinate. Außerdem betreibt das AIP eines der Datenzentren, welches den Wissenschaftlern die MUSE-Daten zur weiteren Analyse bereitstellt.

MUSE ist der bisher leistungsfähigste optische Spektrograph für die Astrophysik. Mit nur einer Himmelsaufnahme kann MUSE gleichzeitig 90.000 Spektren von astronomischen Objekten registrieren. Das Instrument wurde in Europa gebaut und getestet. Im September 2013 erfolgte der Transport an das ESO Observatorium nach Chile und im Januar 2014 der spektakuläre Einbau des acht Tonnen schweren Instruments am Teleskop.

Die Publikation „A kinematically distinct core and minor-axis rotation: the MUSE perspective on M87“ erscheint in den Monthly Notices of the Royal Astronomical Society und ist außerdem über http://arxiv.org/abs/1408.6844 abrufbar.

 

(zur Vergrößerung bitte anklicken)

Left: Image of M87: Some small companions galaxies of this giant and round elliptical galaxy are visible to the right of the image. The red square delineates the field-of-view of the MUSE instrument, where the velocity of the central stars of M87 have been measured.

Right: A map for the average velocity of the stars in the central region of M87, divided in polygonal regions where the MUSE data have been combined to reach a sufficient quality for these measurements. After accounting that M87 as a whole is moving away from us, red or yellow bins show stars that on average are receding whereas blue or light azure bins show stars that on average are approaching. The MUSE map reveal a complex motion of the stars in M87, where stars move in one way in the central region and in another in its outskirts.

Weitere Informationen:


Wissenschaftlicher Kontakt: Dr. Davor Krajnović, 0331-7499 237, dkrajnovic@aip.de

Pressekontakt: Kerstin Mork , 0331-7499 469, presse@aip.de

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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Facetten solarer Magnetfelder

Hochaufgelöste G-Band Bilder.

Facetten solarer Magnetfelder

3. September 2014. Magnetfelder auf der Sonnenoberfläche haben verschiedene Formen und Größen. Die kleinsten magnetischen Flusselemente lassen sich im Fraunhoferschen G-Band, einem schmalen Gebi...

Sobald der magnetische Fluss stark genug ist, um den konvektiven Energietransport vom Inneren der Sonne in ihre Atmosphäre zu unterdrücken, beginnen sich dunkle Strukturen, sogenannte Poren, zu entwickeln. Magnetische Flussröhren, die im Sonneninneren erzeugt werden, können instabil werden und erhalten Auftrieb, sodass sie zur Sonnenoberfläche aufsteigen. Wenn diese Flussröhren die Oberfläche erreichen, entsteht ein bipolares Gebiet in der Photosphäre. Dabei entsprechen die beiden dunklen Strukturen den photosphärischen Durchstoßpunkten einer magnetischen Flussröhre in der Form eines umgekehrten „U"s. Nur ein kleiner Bruchteil von Sonnenflecken wächst über dieses Stadium hinaus und entwickelt eine Penumbra mit radial ausgerichteten Filamenten, die den dunklen Kern des Sonnenflecks, die Umbra, umgeben. Die Umbra ist jedoch nicht strukturlos, sondern enthält häufig helle umbrale Punkte und längliche, kettenförmige Aufhellungen, sogenannte Lichtbrücken, die die Umbra in verschiedene Kernbereiche unterteilen. Eine der Hauptaufgaben des gerade in Betrieb genommenen 1,5-Meter Sonnenteleskops GREGOR ist es, die Wechselwirkung von Magnetfeldern und Plasmabewegungen zu untersuchen und zwar mit der höchsten räumlichen und zeitlichen Auflösung.

Eine Phase erster wissenschaftlicher Beobachtungen mit dem Sonnenteleskop GREGOR begann im Mai mit dem GREGOR Infrarotspektrographen (GRIS). Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) betreibt das GREGOR Fabry-Pérot Interferometer (GFPI), ein bildgebendes Spektropolarimeter für hochaufgelöste Beobachtungen der Photosphäre und Chromosphäre. Die Arbeitsgruppe für Optische Sonnenphysik am AIP organisierte eine 50tägige Beobachtungskampagne im Juli/August 2014, zu der alle Mitglieder und Partner des GREGOR Konsortiums mit wissenschaftlichen Fragestellungen beigetragen haben. Die Daten wurden gemeinsam durch ein Team erfahrener Beobachter am Observatorio del Teide in Izaña auf Teneriffa erhoben. Erste wissenschaftliche Ergebnisse werden auf der Herbsttagung der Astronomischen Gesellschaft in Bamberg am 25./26. September in einem Forum zur „Hochauflösende Sonnenphysik“ vorgestellt.

Das Sonnenteleskop GREGOR wurde von einem deutschen Konsortium unter der Leitung des Kiepenheuer-Instituts für Sonnenphysik in Freiburg gebaut: mit dem Institut für Astrophysik Göttingen, dem Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam und dem Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung als Partner, sowie mit Beiträgen des Instituto de Astrofísica de Canarias und dem Astronomischen Institut der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik.

 

Bild
(zur Vergrößerung bitte anklicken)

Hochaufgelöste Bilder von hellen G-Band Punkten, Poren, einem bipolaren Gebiet mit neuem magnetischen Fluss und einem Sonnenfleck mit umbralen Punkten und Lichtbrücken. Diese Daten wurden im blauen Kanal des GFPI im Juli 2014 aufgenommen.

Movie: Bitte klicken

 

Pressekontakt: Kerstin Mork , 0331 7499 469, presse@aip.de

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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