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Akademiepreis für AIP-Wissenschaftlerin Else Starkenburg

Von links: Michael Kunze, Akademiepräsident Andreas Gardt, Else Starkenburg und Minister Stefan Wenzel. Foto: Adrienne Lochte.

Akademiepreis für AIP-Wissenschaftlerin Else Starkenburg

28. November 2016. Am 26. November 2016 hat die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen ihren diesjährigen Physikpreis an Dr. Else Starkenburg vom Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)...

In den Niederlanden aufgewachsen studierte Else Starkenburg an der Universität Groningen. 2011 promovierte sie dort am Kapteyn Institut mit ihrer Arbeit zu "Galactic archaeology in and around the Milky Way”. Zusätzlich schloss Else Starkenburg den Studiengang "Theoretische Philosophie" ab. Nach ihrer Promotion forschte Else Starkenburg an der University of Victoria in Kanada. 2014 kam Else Starkenburg als Karl Schwarzschild Fellow an das AIP. Im Fokus ihrer wissenschaftlichen Arbeit stehen die Erforschung der Milchstraße sowie die Untersuchung von Satellitengalaxien in deren Umkreis. Seit 2015 leitet sie zudem die Emmy Noether Forschungsgruppe „Die frühe Milchstraße“ am AIP.

Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen verleiht aus Mitteln, die sie Verlagen, Industrieunternehmen und sonstigen Stiftern verdankt, jährlich je einen Preis auf dem Gebiet der Biologie, der Chemie und der Physik für herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die von jungen, in der Regel deutschen oder in Deutschland tätigen Forschern in internationalen Zeitschriften veröffentlicht worden sind.

Meldung der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.

 

Wissenschaftlicher Kontakt: Dr. Else Starkenburg, 0331-7499 213, estarkenburg@aip.de

Pressekontakt: Kerstin Mork, 0331-7499 803, presse@aip.de

 

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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10 Jahre STELLA auf Teneriffa

STELLA auf Teneriffa. Credit: AIP

10 Jahre STELLA auf Teneriffa

8. November 2016. Die zwei robotischen STELLA-Teleskope des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) beobachten seit 2006 den Nachthimmel am Observatorio del Teide auf Teneriffa. STELLA ste...

STELLA hat in den vergangenen zehn Jahren zahlreiche spannende wissenschaftliche Resultate geliefert, die mit klassischen Teleskopen nicht oder nur sehr schwer zu erreichen gewesen wären. Dies erklärt sich daraus, dass STELLA explizit für die Beobachtung einzelner Objekte – insbesondere magnetisch aktiver Sterne – über einen sehr langen Zeitraum konstruiert wurde. So konnten mit den robotischen Teleskope ganze magnetische Aktivitätszyklen an entfernten Sternen beobachtet werden und erstmalig die Zerfallszeit von Sternenflecken bestimmt werden. Darüber hinaus gelang mit STELLA der Nachweis, dass es so gut wie keine Abweichung von der Regel der abnehmenden Rotationsperiode alter Sterne gibt und im Umkehrschluss über die Bestimmung der Rotationsperiode von Sternen auf ihr Alter geschlossen werden kann.

Der völlig autonome, robotische Betrieb der beiden STELLA-Teleskope ist, auch im internationalen Vergleich, außergewöhnlich. Für den Beobachtungsbetrieb ist kein Wissenschaftler vor Ort; sämtliche Entscheidungen werden durch Software-Algorithmen getroffen. So misst eine Wetterstation permanent Temperatur, Niederschlag, Luftfeuchte und Windgeschwindigkeit; eine separate Kamera sucht den Himmel nach Wolken ab; bei Einbruch der Nacht fällt die Entscheidung, ob das Wetter gut genug ist, das Dach zu öffnen und Beobachtungen durchzuführen. Sämtliche Steuerungsaufgaben, von der Positionierung der Teleskope über die Fokussierung bis zur Nachführkontrolle werden ebenfalls von der Software übernommen.

 

Observatorio del Teide

Das Observatorium auf Teneriffa gehört zu den internationalen Zentren der Sonnen- und Sternbeobachtung. Umgeben vom Atlantik bieten die vulkanischen Berge der Kanarischen Insel optimale Bedingungen für astronomische Beobachtungen. Neben STELLA ist das AIP an diesem Standort auch am Betrieb des größten europäischen Sonnenteleskops GREGOR und des Vakuum Turm Teleskops (VTT) beteiligt.

 

Weitere Informationen:

Wissenschaftlicher Kontakt: Dr. Thomas Granzer, 0331-7499 350, tgranzer@aip.de

Pressekontakt: Kerstin Mork, 0331-7499 803, presse@aip.de

 

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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Dynamisches Duo: RAVE ergänzt Gaia

Bildausschnitt aus einem Movie, der den Flug durch die RAVE-Sterne simuliert. Credit: K. Riebe / AIP.

Dynamisches Duo: RAVE ergänzt Gaia

19. September 2016. Die fünfte RAVE-Datenveröffentlichung umfasst spektroskopische Daten von 457.588 Sternen des Südhimmels. Insgesamt werden damit Radialgeschwindigkeiten für 520.781 Spektren ...

Fünfte Datenveröffentlichung des Radial Velocity Experiment (RAVE)

Die Struktur unserer Galaxie ist definiert durch die Geschwindigkeiten und räumliche Verteilung ihrer Sterne. Letztere können so mehr über die Entstehung der Milchstraße verraten. Große spektroskopische Durchmusterungen haben bereits erfolgreich grundlegende strukturelle und dynamische Eigenschaften für eine statistische Stichprobe von Sternen in der Milchstraße erhoben. 2003 startete mit RAVE eine einzigartige neue spektroskopische Studie, die wichtige stellare Parameter bereitstellt und damit astrometrische Weltraummissionen wie Gaia ergänzt.

„Zu sämtlichen von Gaia beobachteten Sternen, die wir mit RAVE untersucht haben, liegen neben den Informationen zu ihren Eigenbewegungen und Parallaxen von Gaia dank RAVE nun auch ihre jeweiligen Radialgeschwindigkeiten und stellaren Eigenschaften vor“, erklärt Andrea Kunder, Erstautorin der RAVE-Datenveröffentlichung und Astrophysikerin am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP). „Mit diesen Sternen können wir die Milchstraße nun besser als jemals zuvor erforschen. Unser Blick auf unsere galaktische Umgebung ist jetzt viel klarer, da wir durch die Kombination von RAVE und Gaia wesentlich mehr Details erkennen.“  Von allen spektroskopischen Himmelsdurchmusterungen, bietet RAVE die größte Schnittmenge mit dem astrometrischen Tycho-Gaia Katalog .

Die vier vorangegangenen Datenveröffentlichungen von RAVE dienten bereits einer Vielzahl von weiterführenden Studien als Grundlage und trugen zum besseren Verständnis der Milchstraße bei. Die fünfte RAVE-Datenveröffentlichung umfasst nicht nur die 2013 gemachten Beobachtungen, sondern auch Beobachtungen aus vorherigen Jahren, so dass rund 30.000 neue RAVE-Spektren veröffentlicht werden. Aussagen zu atmosphärischen Eigenschaften wie Temperatur, Oberflächen-schwerkraft oder Metallizität konnten erneut verbessert werden, indem Schwerkraftdaten aus der Astroseismologie ebenso mit einbezogen wurden, wie stellare atmosphärische Parameter. Zusätzlich wurden extrem schnelle Sterne, einige extragalaktische Sterne der Großen Magellanschen Wolke sowie extrem metallreiche und extrem metallarme Sterne untersucht.

„Der wahre Schatz von RAVE ist, dass wir nun ein statistisch komplettes Bild der Sterne in unserer Milchstraßen haben. Damit werden wir Anomalitäten und die zukünftige Entwicklungen unserer Heimatgalaxie besser verstehen“, fasst Andrea Kunder zusammen.

 

Die Datenveröffentlichung erfolgt auf der RAVE-Website: https://www.rave-survey.org

Movies: https://www.rave-survey.org/project/gallery/movies/#RAVE-flightmovies

 

Wissenschaftlicher Kontakt: Prof. Dr. Matthias Steinmetz, msteinmetz@aip.de, 0331-7499-800

Pressekontakt: Kerstin Mork, presse@aip.de, 0331-7499 803

 

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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Das langsame Verhungern eines Schwarzen Lochs

Markarian 1018. (Credit: ESO/CARS survey)

Das langsame Verhungern eines Schwarzen Lochs

15. September 2016. Ein internationales Team hat das Rätsel um das seltsame Verhalten eines supermassereichen Schwarzen Lochs gelöst. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nutzen dafür da...

Viele Galaxien haben einen extrem hellen Kern, der durch ein supermassereiches Schwarzes Loch befeuert wird. Dieses bezieht seine Energie aus dem Material, das in das Schwarze Loch fällt bzw. von ihm verschlungen wird. Dieser Prozess wird in der Astrophysik Akkretion genannt.

In einigen Galaxien verändert sich die Helligkeit des Schwarzen Lochs in nur wenigen Jahren - ein in der Astrophysik extrem kurzer Zeitraum - dramatisch. Das Bemerkenswerte an der jetzt untersuchten aktiven Galaxie Markarian 1018 (Mrk 1018) ist, dass sie sich in nur fünf Jahren ein zweites Mal, also auf ihren ursprünglichen Zustand zurück, verändert hat. Nur sehr wenige Galaxien sind bisher beobachtet worden, die diesen gesamten Zyklus durchlaufen haben und keine einzige von ihnen so detailliert.

Die Entdeckung, dass Mrk 1018 zu einer dieser raren sich verändernden Galaxien gehört, war ein Zufallsfund innerhalb der CARS-Studie, die mithilfe des Multi-Unit Spectroscopic Explorer (MUSE) aktive Galaxienkerne untersucht.

Tanya Urrutia, Ko-Autorin und Wissenschaftlerin am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP), erläutert: „Mit den neuen dreidimensionalen Untersuchungsmöglichkeiten und dem großen Gesichtsfeld von MUSE können wir verschiedene physikalische Prozesse in wachsenden Schwarzen Löchern ganz neu betrachten. CARS bietet uns die Chance, den Einfluss von Quasaren auf ihre Muttergalaxie auch visuell erkennbar zu machen."

Der nun erfolgte Zufallsfund ist für die Astrophysiker ein wahrer Glückfall wie Bernd Husemann, CARS-Projektleiter und Erstautor einer der nun veröffentlichen Studien, kommentiert: „Wir hatten Glück, die Galaxie zum richtigen Zeitpunkt zu finden. Nur etwa drei bis vier Jahre nachdem der Helligkeitsverlust eingesetzt hatte, konnten wir mit gezielten Beobachtungskampagnen detailliert die Akkretionsphysik des aktiven Kerns untersuchen.“

Zusätzliche Daten wurden mit dem Hubble Weltraumteleskop und dem Chandra-Röntgenobservatorium gesammelt. Dank dieser Daten konnte das Team das Rätsel um den Helligkeitsverlust lösen. Ko-Autor Mirko Krumpe, Astrophysiker am AIP erklärt: „Gleich mehrere astrophysikalische Ereignisse kamen zunächst als Ursache in Betracht. Wir konnten ausschließen, dass das Schwarze Loch einen Stern zerrissen hat und dieses Material nun verschlingt. Außerdem konnten wir mit unseren Daten zeigen, dass kein zusätzliches Material die Sicht auf das Schwarze Loch verdeckt."

Rebecca McElroy, Erstautorin der Hauptpublikation und Doktorandin an der Universität Sydney und am ARC Centre of Excellence for All Sky Astrophysics (CAASTRO), sagt: „Eine Möglichkeit ist, dass der gesamte Prozess, den wir nun beobachten durch ein zweites supermassereiches Schwarzes Loch ausgelöst wurde.“ Da Mrk 1018 ist das Ergebnis einer Galaxienverschmelzung ist und könnte daher tatsächlich ein System aus zwei Schwarzen Löchern sein.


Wissenschaftliche Publikationen:

“Mrk 1018’s return to the shadows after 30 years as a Seyfert 1” und “What is causing Mrk 1018’s return to the shadows after 30 years?”,  beide in Astronomy & Astrophysics.

Weitere Informationen:

 

Wissenschaftliche Kontakte:

Dr. Tanya Urrutia, turrutia@aip.de, +49 331-7499-664

Dr. Mirko Krumpe, mkrumpe@aip.de, +49 331-7499-334

 

Pressekontakt:

Kerstin Mork, presse@aip.de, +49 331-7499 803

 

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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Erste Ergebnisse der Gaia-Weltraummission

Bild: ESA / D. Ducros

Erste Ergebnisse der Gaia-Weltraummission

14. September 2016. Die Gaia-Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) veröffentlichte ihre ersten Ergebnisse am 14. September 2016. Diese erste Datenveröffentlichung umfasst Daten zu ...

Im Jahr 2000 war Gaia als eine der Hauptmissionen der ESA ausgewählt worden, nach 13 Jahren Entwicklung und Konstruktion startete die Mission 2013 von Französisch-Guayana. Nach einer Reise von 1,5 Millionen Kilometern begannen die Messungen 2014. Dabei wurde eine Methode zur Himmelsabtastung eingesetzt, die die Gesamtfläche der Beobachtungen maximieren konnte. Bis heute hat Gaia auf diese Weise mehrere hundert Millionen Sterne erfassen können. Die von Gaia mitgeführten Instrumente ermöglichen astrometrische, photometrische und spektroskopische Messungen.

Zu den vorrangigen Aufgaben der Mission zählt es, die Entfernungen für rund eine Milliarde Sterne über ihre Parallaxe zu bestimmen. Aufgrund atmosphärischer Effekte ist dies von der Erde aus nicht mit hinreichender Genauigkeit durchführbar. Die Gaia-Messungen werden die Genauigkeiten für einige der untersuchten Objekte um bis zu zehn Prozent steigern. Neben Entfernungen, werden auch Positionen, Bewegungen und Helligkeiten gemessen. Die Mission ist nicht auf die Untersuchung stellarer Objekte beschränkt, auch rund 500 Tausend Quasare, die Umlaufbahnen tausender extrasolarer Planeten und noch unbekannte Asteroiden zählen zu den Zielobjekten. Daten dazu werden in einer nächsten Datenveröffentlichung enthalten sein.

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) ist eines von vier Datenzentren, das die Daten der Forschergemeinde und einem breiteren Publikum zur Verfügung stellt. Unter gaia.aip.de macht das AIP die Daten über eine intuitiv erfassbare Benutzeroberfläche zugänglich.

Die ersten Gaia-Ergebnisse werden zudem für eines der Hauptprojekte des AIP genutzt: der RAVE-Durchmusterung. RAVE wird die Messergebnisse von Gaia durch die Ergänzung stellarer Radialgeschwindigkeiten komplementieren – eine Komponente, die durch das Gaia DR1 nicht abgedeckt wird. Die Veröffentlichung der RAVE-Daten folgt zeitnah am Montag der kommenden Woche.

 

Pressemeldung der ESA zur Gaia-Datenveröffentlichung

 

Wissenschaftlicher Kontakt: Dr. Harry Enke, henke@aip.de

Pressekontakt: Kerstin Mork, 0331 7499-803, presse@aip.de

 

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied  der Leibniz-Gemeinschaft.

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