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18.02. Babelsberger Sternennacht "Dunkle Materie"

Kosmologische Simulaion. Credit: AIP/F. Kitaura

18.02. Babelsberger Sternennacht "Dunkle Materie"

Am 18. Februar lädt das Leibniz-Insitut für Astrophysik Potsdam (AIP) zur Babelsberger Sternennacht auf seinen Forschungscampus ein.

Unter dem Titel "Das finstere Universum: Dunkle Materie und Energie" wird Metin Ata ab 19:15 Uhr einen Vortrag zu seinem Forschungsgebiet halten.

Kosmologie ist die Wissenschaft, die die Entwicklung des Universums, angefangen beim Urknall bis zur Entstehung einzelner Galaxien, untersucht. Moderne Beobachtungen legen nahe, dass sich unser Universum beschleunigt ausdehnt und ein Großteil der Materie im Universum nicht sichtbar sein könnte: die Dunkle Materie. Ziel des Vortrags ist es, die Geburt und die Jugendjahre des Universums kurz zu erklären und einen Einblick in den aktuellen Forschungsstand zu gewinnen.

Im Anschluss bieten wir eine Führung über das Gelände und – bei klarer Sicht – die Beobachtung an einem unserer Spiegelteleskope an.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Freier Eintritt, keine Anmeldung erforderlich.

Veranstaltungsort: AIP, An der Sternwarte 16, 14482 Potsdam

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Eine kosmische Kollision

Die Umgebung der wechselwirkenden Galaxie NGC 5291.

Eine kosmische Kollision

9. Dezember 2015. Auf neuen Aufnahmen des Very Large Telescopes der ESO am Paranal-Observatorium sind die spektakulären Auswirkungen eines 360 Millionen Jahre alten kosmischen Zusammenstoßes deut...

Die Zwerggalaxie NGC 5291N bietet Astronomen eine ausgezeichnete Gelegenheit, um mehr über ähnliche Galaxien zu erfahren, von denen man ausgeht, dass sie im frühen Universum häufig vorkamen. Normalerweise sind sie jedoch zu lichtschwach und zu weit entfernt, um sie mit heutigen Teleskopen beobachten zu können. Detaillierte Beobachtungen mit dem MUSE-Spektrograf ergaben, dass die äußeren Bereiche der Zwerggalaxie Eigenschaften aufweisen, die üblicherweise mit der Entstehung neuer Sterne in Verbindung gebracht werden.

„Erst mit MUSE können wir solch schwache Gasemissionen wie die von NGC 5291N messen”, kommentiert Peter Weilbacher vom Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam und Co-Investigator der MUSE Datenreduktions-Software.

Der Multi Unit Spectroscopic Explorer (MUSE) ist ein neuer 3D-Spektrograph für das Very Large Teleskop (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO). MUSE kann ein Gesichtsfeld von einer Bogenminute in 90.000 Bildpunkte zerlegen und für jeden ein Spektrum im Wellenlängenbereich von 465 bis 930nm erzeugen. Diese große Anzahl von Messpunkten wird durch ein modulares Design ermöglicht. MUSE besteht aus 24 identischen Integral-Feldeinheiten (IFU) mit je einem Spektrographen und einem CCD-Detektor. Das wichtigste Forschungsziel von MUSE ist die Entdeckung und Vermessung weit entfernter Galaxien. Für die Astronomen des AIP sind weiterhin spektrale Analysen von Einzelsternen in nahen Galaxien, sowie Kollisionen zwischen Galaxien von Interesse.

(Zur Vergrößerung anklicken)

Bildbeschreibung: In dieser neuen Aufnahme vom Very Large Telescop (VLT) der ESO am Paranal-Observatorium sind die spektakulären Auswirkungen eines 360 Millionen Jahre alten kosmischen Zusammenstoßes deutlich zu erkennen. Unter den Überbleibseln, die die elliptische Galaxie NGC 5291 in der Mitte umgeben, findet sich auch eine seltene und rätselhafte junge Zwerggalaxie. Diese Galaxie bietet Astronomen eine ausgezeichnete Gelegenheit, um mehr über ähnliche Galaxie zu erfahren, von denen man ausgeht, dass sie im frühen Universum häufig vorkamen. Normalerweise sind sie jedoch zu lichtschwach und weit entfernt, um sie mit heutigen Teleskopen beobachten zu können.
Credit: ESO

 

Die ESO-Meldung, weitere Informationen sowie umfangreiches Bildmaterial zum Download steht auf der ESO Website zur Verfügung: https://www.eso.org/public/germany/news/eso1547/

 

Veröffentlichung: „Ionization processes in a local analogue of distant clumpy galaxies: VLT MUSE IFU spectroscopy and FORS deep images of the TDG NGC 5291N”, von J. Fensch et al., erscheint in Astronomy & Astrophysics.

Teammitglieder: J. Fensch (Laboratoire AIM Paris-Saclay, CEA/IRFU/SAp, Universite Paris Diderot, Gif-sur-Yvette, France [CEA]), P.-A. Duc (CEA) , P. M. Weilbacher (Leibniz-Institut für Astrophysik, Potsdam, Germany), M. Boquien (University of Cambridge, United Kingdon; Universidad de Antofagasta, Antofagasta, Chile) and E. Zackrisson (Uppsala University, Uppsala, Sweden).

 

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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Perspektiven der Astrophysik in Deutschland

7. Dezember 2015. Der Rat Deutscher Sternwarten (RDS) und das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) haben vom siebten bis neunten Dezember Astronominnen und Astronomen aus ganz Deutschlan...

Im Fokus der Diskussion wird die Beteiligung einzelner Forschungsabteilungen und ganzer Institut an großen, zumeist internationalen Projekten stehen. Die Ergebnisse des Workshops werden in Strategiegesprächen mit Förderinstitutionen wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, bei dem das nationale Weltraumprogramm angegliedert ist, einfließen. Doch nicht nur die Diskussion einer umfassenden Strategie steht auf dem Tagesprogramm, sondern auch spezifische Fragen aus dem Feld der Astrophysik sowie angrenzende Infrastrukturthemen. Jeder dieser Themenblöcke wird dabei von einem Wissenschaftlerteam mit ausgewiesener Expertise in dem jeweiligen Bereich organisiert und moderiert. Zudem soll diskutiert werden, welche Rolle die deutsche Astrophysik in Weltraummissionen und großen multilateralen Projekten einnimmt und zukünftig spielen kann. Ziel des Workshops ist die Identifizierung von Schlüsselthemen der Astrophysik in den Jahren 2015 - 2030.

Matthias Steinmetz, Präsident der Astronomischen Gesellschaft und wissenschaftlicher Vorstand des AIP: „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops repräsentieren das geballte Wissen der Astrophysik in Deutschland. Mithilfe dieses Fachwissens können wir nicht nur die zukünftigen Schlüsselthemen unseres Fachgebiets, der Astrophysik identifizieren, sondern auch die geeigneten Maßnahmen zu definieren, um einige der großen wissenschaftlichen Fragen in der Astrophysik in den kommenden Jahren zu beantworten.“

Der Rat der Deutschen Sternwarten (Rat Deutscher Sternwarten, RDS) ist ein Organ der Astronomischen Gesellschaft, das die Interessen aller deutschen astronomischen Einrichtungen gegenüber Förderinstitutionen, Regierungen und internationalen Organisationen vertritt. Aktuell umfasst der RDS 38 Mitgliedseinrichtungen.

Detaillierte Informationen zur Veranstaltung und zum Programm finden Sie online auf
https://meetings.aip.de/rds2015/cms/

Pressekontakt: Kerstin Mork, presse@aip.de, 0331-7499 803

 

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) überzeugt mit exzellenten Evaluierungsergebnissen

30. November 2015. In dem alle sieben Jahre stattfindenden unabhängigen Evaluierungsverfahren durch die Leibniz-Gemeinschaft bestätigte eine international hochrangig besetzte Expertenkommission d...

Die Expertenkommission stellt fest: „Die wissenschaftliche Kompetenz des AIP ist stabil gegründet und breit aufgestellt. Dies ist eine der größten Stärken des Instituts, da sie eine umfassende, interdisziplinäre Forschungsstrategie ermöglicht. Gleichzeitig hat das AIP wohldefinierte, fächerübergreifende Themen festgelegt, die eine Prioritätensetzung erlauben. Das Institut ist dazu ermutigt diesen Weg weiter zu beschreiten, um seine Stellung als international wettbewerbsfähiges Institut zu sichern und weiter zu entwickeln.“

Die Forschungs- und Entwicklungsprogramme der einzelnen wissenschaftlichen Abteilungen des Instituts wurden als sehr gut bis exzellent bewertet. Die externen Prüfer zeigten sich insbesondere beeindruckt von der nationalen und internationalen Vernetzung des AIP sowie seiner Fähigkeit, sich an großen internationalen Forschungsprojekten zu beteiligen. Im Fall des Multi-Objekt-Spektrographen 4MOST wurde vom AIP erstmalig die Federführung für den Bau eines Instruments für die Großteleskope der Europäischen Südsternwarte (ESO) übernommen.  Einzelnen Forschungsabteilungen wie der Abteilung „Milchstraße und Lokale Gruppe“ wurde attestiert, weltweit führend in ihrem Feld zu sein. Auch das Engagement in der Softwareentwicklung für Instrumentierungsprojekte an Großteleskopen wie z.B. MUSE für das Very Large Telescope der ESO beeindruckte die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Evaluierungskommission. Das AIP sei international als ein Zentrum und erster Anlaufpunkt im Bereich der optischen 3D Spektroskopie bekannt.

Des Weiteren schlugen sich die bereits unternommenen Schritte für zukünftige Projekte im Bewertungsbericht positiv nieder: neben der führenden Rolle im ESO-Projekt 4MOST wurde die mögliche Zulieferung von Polarimetern für das geplante E-ELT (European Extremely Large Telescope) durch den Bereich „Hochauflösende Spektroskopie und Polarimetrie“ ausdrücklich gelobt. Dem Institut kann bei der Verwirklichung dieses, bei modernen Großteleskopen oft vernachlässigten Beobachtungsmodus, eine Schlüsselrolle zukommen.

Die Evaluierungskommission zeigte sich außerdem beeindruckt von den zahlreichen Kooperationen mit namhaften Universitäten und Forschungseinrichtungen auf nationaler und internationaler Ebene sowie dem verstärkten Engagement im Bereich des Wissens- und Technologietransfers. Zwei Empfehlungen sprechen sowohl die Evaluierungskommission als auch der Senat an die Zuwendungsgeber aus: für die strategische Weiterentwicklung und die Sicherung der Konkurrenzfähigkeit des AIP solle die Forschungstechnik des Instituts – gerade im Hinblick auf die kommenden Anforderungen im Bereich international wettbewerbsfähiger Instrumentierungsprojekte – personell aufgestockt werden und die Bürokapazitäten des AIP sollten den aktuellen und zukünftigen Aufwüchsen entsprechend erweitert werden.

Prof. Dr. Matthias Steinmetz, wissenschaftlicher Vorstand des AIP, ergänzt: „Durch die geradezu enthusiastische Bestätigung der Institutsstrategie durch die Evaluierungskommission sieht sich das Institut gestärkt, den in den vergangenen Jahren eingeschlagenen Weg konsequent weiterzuverfolgen und das Institut als internationales Zentrum für astrophysikalische Forschung weiter zu profilieren. Die vom Institut vorgeschlagene und von Evaluierungskommission wie Senat empfohlene Stärkung der Forschungstechnik durch zusätzliche Mittel der institutionellen Förderung durch Bund und Länder ist wesentlicher Teil dieser Strategie.“

Leibniz-Institute werden alle sieben Jahre extern evaluiert. Die Evaluierung des AIP hatte im Januar 2015 stattgefunden. Die aus international renommierten Experten der verschiedensten astrophysikalischen und technologischen Fachbereiche zusammengesetzte Evaluierungskommission hatte vor allem die wissenschaftliche Leistung, aber auch die Existenz einer kohärenten Forschungsstrategie als Voraussetzung für die Finanzierung als außeruniversitäre Forschungseinrichtung von transregionaler, nationaler und internationaler Bedeutung geprüft. Eine erfolgreiche externe Evaluierung ist Voraussetzung für die Fortsetzung der Ko-Finanzierung durch Bund und Länder für die nächsten sieben Jahre.

Die komplette Stellungnahme des Senats der Leibniz-Gemeinschaft ist online verfügbar auf:

http://www.leibniz-gemeinschaft.de/ueber-uns/evaluierung/das-evaluierungsverfahren-des-senats/senatsstellungnahmen/

Pressekontakt: Dr. Janine Fohlmeister, 0331-7499 802, presse@aip.de

 

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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AIP-Thinkshop erhält Potsdamer Kongresspreis

Teilnehmer des 11. AIP-Thinkshops.

AIP-Thinkshop erhält Potsdamer Kongresspreis

11. November 2015. Der Thinkshop „Satellite Galaxies and Dwarfs in the Local Group“ des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) ist mit dem Potsdamer Kongress-Preis 2015 ausgezeichnet ...

Die elfte Auflage der AIP-Thinkshop-Reihe stand im Zeichen der Kosmologie. Rund 130 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt trafen im August 2014 für sechs Tage auf dem Telegrafenberg zusammen, um sich über den neuesten Stand kosmologischer Forschung zu informieren und auszutauschen.

Die Jury überzeugte der wissenschaftlich hochkarätig besetzte Kongress in fast allen Kriterien vom Rahmenprogramm über die Imagewirkung für Potsdam bis hin zur Berücksichtigung von Gleichstellungsaspekten. Teilnehmende aus Entwicklungsländern wurden eingeladen und eine Kinderbetreuung angeboten. Im Nachgang der Konferenz sind wissenschaftliche Publikationen aus Forschungskollaborationen entstanden, die auf Kontakten und wissenschaftlichen Fragestellungen der Tagung basieren.

 

Wissenschaftlicher Kontakt: Dr. Noam Libeskind, 0331-7499 641, nlibeskind@aip.de

Pressekontakt: Dr. Janine Fohlmeister, 0331-7499 802, presse@aip.de

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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