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20.04. Babelsberger Sternennacht

Der Adlernebel. Bild: NASA & ESA

20.04. Babelsberger Sternennacht

Am 20. April 2017 ab 19:15 lädt das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) zur nächsten Babelsberger Sternennacht ein. Prof. Dr. Philipp Richter gibt Einblicke in „Das diffuse Universu...

Riesige Mengen von Gas wurden im Anfangsstadium des Universums unter dem gravitativen Einfluss der Dunklen Materie zusammengeballt – so entstand die erste Generation von Galaxien und Sternen. Galaxien enthalten auch heute noch große Mengen an diffusem Gas und wandeln dieses fortwährend in neue Sterne um. Für die Entstehung und Entwicklung von Galaxien spielt die gasförmige Materiekomponente im Universum deshalb eine Schlüsselrolle. Der Gastvortrag von Philipp Richter vom Institut für Physik und Astronomie der Universität Potsdam beleuchtet die wichtigsten Eigenschaften dieses faszinierenden Mediums und gibt einen Einblick in die aktuelle Forschung auf diesem Gebiet.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der bundesweiten Clusterwoche statt, deren Ziel es ist, die Vielfalt und Stärke der deutschen Clusterlandschaft darzustellen. Schirmherrschaft haben die Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka und der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel. Hier finden Sie weitere Informationen zur Clusterwoche Deutschland.

Im Anschluss bieten wir eine Führung über das Gelände und – bei klarer Sicht – die Beobachtung an einem unserer Spiegelteleskope an.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Freier Eintritt, keine Anmeldung erforderlich.

Veranstaltungsort: AIP, An der Sternwarte 16, 14482 Potsdam

 

Weitere Termine Babelsberger Sternennächte

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Virtuelle Realität trifft Astrophysik

Mit Virtual-Reality-Brillen können Interessierte die Verteilung von Dunkler Materie (obere Brille) oder Gas im Universum (unten) beobachten. Bilder: Arman Khalatyan/AIP; VR Icon: © subhanbaghirov / Fotolia; Montage: AIP

Virtuelle Realität trifft Astrophysik

6. April 2017. Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) geht mit einer neuen Virtual-Reality-Plattform online. Mit dreidimensionalen 360-Grad-Videos und Panoramen können Besucherinnen u...

Einsichten über das Universum und seine Objekte erlangen Astrophysikerinnen und Astrophysiker, indem sie riesige Datenmengen aus Beobachtungen und Simulationen von Sternen, Galaxien und kosmischen Objekten auswerten. Aufwändige Visualisierungstechniken machen diese  Datenmengen sichtbar. Die Videos bieten einen Ausflug in unsere lokale kosmische Umgebung in virtueller Realität. Der Blick durch unterschiedliche „Brillen“ – für Dunkle Materie, Gas oder Sterne – zeigt, wie sehr die rätselhafte Dunkle Materie die kosmische Struktur, an der sich die leuchtenden Sterne und Galaxien orientieren, dominiert. Auch die tatsächliche astronomische Beobachtung nutzt unterschiedliche Teleskope und Instrumente, um verschiedene Objekte und Bausteine des Universums zu entschlüsseln.

„Mit Simulationen und VR machen wir das Unsichtbare sichtbar“, so Arman Khalatyan, Astrophysiker, IT-Spezialist und Leiter des VR-Projekts. Von ihm stammen die VR-Filme und auch einige der Simulationen, auf denen sie basieren. „Die VR-Technologie ist mit einfachen VR-Brillen und kostenlosen Apps heute für jeden nutzbar. Wir machen mit unserer Plattform nun auch den Kosmos für jeden zugänglich.“

Virtuelle Tour durch Astronomische Observatorien

Der zweite Bereich der Plattform lädt Besuchende zu einer virtuellen Tour durch verschiedene astrophysikalische Observatorien ein, an denen das Leibniz-Institut für Astrophysik mit Teleskopen oder Instrumenten beteiligt ist. Wer beispielsweise die Sonne sucht, wird am „Observatorio del Teide“ fündig. Das Observatorium liegt auf 2.400 Metern Höhe auf Teneriffa und ist ein fantastischer Standort für astronomische Beobachtung. Beim virtuellen Gang über das Gelände oder beim Blick von der geöffneten Kuppel des Sonnenteleskops GREGOR sind die verschiedenen Teleskope des Observatoriums über der Wolkendecke zu sehen, im Hintergrund der 3.718 Meter hohe Berg Teide. Auch Liebhaberinnen und Liebhaber der Architektur haben es nicht weit und können eine Tour durch den Potsdamer Einsteinturm wählen.  Weitere Observatorien sollen bald folgen und die Plattform erweitern.



„Wir wollen mit VR Geschichten des Universums erzählen und zu Reisen an Orte der astronomischen Forschung einladen, die uns selbst begeistern“, beschreibt Gabriele Schönherr, Astrophysikerin und Wissenschaftskommunikatorin und der zweite Kopf im VR-Team, die Idee hinter dem Projekt. „Die moderne astrophysikalische Beobachtung ist international. Mithilfe der VR können wir auch das direkt erlebbar machen.“

Webplattform: vr.aip.de

Wissenschaftlicher Kontakt: Dr. Arman Khalatyan, Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam, 0331-7499 528, akhalatyan@aip.de

Pressekontakt: Katrin Albaum, 0331-7499 803, presse@aip.de

Bildmaterial: Hier finden Sie weitere Bilder.

Abbildung 1: Sterne im Universum, basierend auf einer Computersimulation. Quelle: A. Khalatyan / AIP, , C. Scannapieco, CLUES-Projekt

Abbildung 2: Eine wissenschaftliche Darstellung von Gas im Universum, basierend auf einer Computersimulation. Quelle: A. Khalatyan / AIP, C. Scannapieco, CLUES-Projekt

Abbildung 3: 360-Grad-Aufnahme von Gas im Universum, basierend auf einer Computersimulation. Quelle: A. Khalatyan / AIP, C. Scannapieco, CLUES-Projekt

Abbildung 4: Eine wissenschaftliche Darstellung von Dunkler Materie im Universum, basierend auf einer Computersimulation. Credits: A. Khalatyan / AIP , C. Scannapieco, CLUES-Projekt

Abbildung 5: 360-Grad-Aufnahme von Dunkler Materie im Universum, basierend auf einer Computersimulation. Credits: A. Khalatyan / AIP , C. Scannapieco, CLUES-Projekt

Abbildung 6: 360-Grad-Aufnahme des Potsdamer Telegrafenbergs mit dem Einsteinturm (Mitte) und dem Großen Refraktor (links). Quelle: AIP

Abbildung 7: Die Kuppel des GREGOR-Sonnenobservatoriums. Quelle: C. Kuckein, C. Denker/AIP


Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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Neuer Professor simuliert die Entstehung von Galaxien im Computer

Prof. Dr. Christoph Pfrommer. Quelle: AIP

Neuer Professor simuliert die Entstehung von Galaxien im Computer

3. April 2017. Wie entstehen Galaxien und Galaxienhaufen, die zu den größten Strukturen im Universum zählen? Hat kosmische Strahlung einen Einfluss auf die Entwicklung von Galaxien und Galaxienh...

Kosmische Strahlung im Weltall entsteht unter anderem, wenn Sterne explodieren oder supermassereiche Schwarze Löcher eng gebündelte Materiestrahlen ausstoßen. „Neben der faszinierenden Frage nach dem Ursprung der kosmischen Strahlung wollen wir insbesondere herausfinden, ob diese auch eine entscheidende Rolle in der Galaxienentwicklung spielt“, sagt Pfrommer. Die von kosmischer Strahlung verursachten Materieausflüsse könnten ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung von Spiralgalaxien sein und zudem erklären, warum sich in elliptischen Galaxien nicht mehr Sterne bilden. Pfrommer und seine Forschungsgruppe wollen die zugrundeliegende Physik der kosmischen Strahlung, Magnetfelder und Plasmawellen detailgetreu im Computer modellieren und damit kosmologische Computersimulationen an Hochleistungsrechnern durchführen. Ihre Ergebnisse überprüfen sie mit Messungen von Teleskopen, die Radio- und Gammastrahlen empfangen.

Pfrommer hat an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena sowie an der Harvard University in Cambridge, USA Physik studiert. 2005 promovierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit einer Arbeit über die Rolle von kosmischen Strahlen in Galaxienhaufen. Danach forschte er als Postdoktorand am Canadian Institute for Theoretical Astrophysics in Toronto, Kanada, sowie seit 2010 am HITS in Heidelberg. Zudem war Pfrommer Gastwissenschaftler am Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching sowie an der Stanford University und dem Kavli Institute for Theoretical Physics in Santa Barbara, USA. 2014 erhielt er einen Consolidator Grant vom Europäischen Forschungsrat (ERC) für sein Projekt CRAGSMAN, das den Einfluss von kosmischen Strahlen auf die Entstehung von Galaxien und Galaxienhaufen untersucht.

Wissenschaftlicher Kontakt:
Prof. Dr. Christoph Pfrommer, Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam, 0331-7499 513, cpfrommer@aip.de

Pressekontakt: Katrin Albaum, 0331-7499 803, presse@aip.de


Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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Neue Technologie für die astronomische Forschung

Funktionsprinzip eines photonischen Reformatierers. (Ausführliche Bildunterschrift siehe Text.) Abbildung: Dr. Robert Harris, Landessternwarte Königstuhl, Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg

Neue Technologie für die astronomische Forschung

8. März 2017. An der Entwicklung einer neuen Technologie für die astronomische Forschung arbeiten in einem gemeinsamen Projekt drei Arbeitsgruppen aus Heidelberg, Köln und Potsdam. Die Wissensch...

Das Projekt „Innovative astronomische Instrumentierung mittels photonischer Reformatierer“ (NAIR) wird von der DFG im Rahmen der Ausschreibung „Neue Geräte für die Forschung“ gefördert. Die Wissenschaftler in Heidelberg, Köln und Potsdam werden Bauelemente entwerfen und testen, die das Licht von Sternen und Galaxien so geschickt umordnen können, dass damit hochpräzise Messungen an kosmischen Objekten möglich werden. Der Einsatz dieser neuen Technologie an Großteleskopen ist zum Beispiel dafür vorgesehen, nach erdähnlichen Planeten naher Sterne zu suchen und die Zusammensetzung ihrer Atmosphären zu bestimmen.

„Beim Bau von Spektrographen für moderne Teleskope stoßen wir zunehmend an technische und finanzielle Grenzen“, erläutert Prof. Dr. Andreas Quirrenbach, der Leiter der Landessternwarte Königstuhl ist. „Im nächsten Jahrzehnt werden jedoch Teleskope mit Spiegeln von bis zu 40 Metern Durchmesser in Betrieb gehen. Wir benötigen neue Konzepte, um das Potential dieser Riesenteleskope ausschöpfen zu können.“ Zu diesen innovativen Ansätzen gehört die Reformatierung von Licht: Dabei wird beispielsweise aus einem runden Bündel ein Lichtstrahl mit einem Querschnitt, der die Form eines dünnen Striches besitzt. Nach den Worten von Prof. Quirrenbach ist es möglich, auch relativ kleine Spektrographen mit sehr großen Teleskopen zu verwenden, wenn sie mit „gequetschten“ Lichtbündeln gespeist werden.

Mit der Umordnung von Sternenlicht hat sich der Heidelberger Wissenschaftler Dr. Robert Harris bereits während seiner Promotion beschäftigt. Dabei stieß er auf mikrooptische Bauelemente, die von der Telekommunikationsindustrie in Schaltzentralen für Glasfasernetzwerke eingesetzt werden. Sie besitzen komplexe Funktionen auf kleinstem Raum und bieten sich daher für die Reformatierung von Licht an. Nun entwickelt Dr. Harris speziell auf die Bedürfnisse der Astronomie zugeschnittene Komponenten. Für diese photonischen Systeme gibt es eine weitere Anwendungsmöglichkeit, so Prof. Dr. Lucas Labadie aus Köln. „Werden mehrere Teleskope zu einem sogenannten Interferometer zusammengeschaltet, erhalten wir schärfere Aufnahmen, als dies mit einem einzelnen Teleskop möglich wäre. Dabei müssen allerdings alle Lichtbündel mit höchster Präzision zusammengeführt und überlagert werden.“ Voraussetzung dafür ist, dass die dafür verwendeten Bauelemente optimiert und ihre physikalischen Eigenschaften noch besser verstanden werden. Vor allem dürfen sie selbst nur extrem wenig Licht schlucken, wie die Potsdamer Wissenschaftler Dr. Stefano Minardi und Dr. Roger Haynes hervorheben.

Mit der DFG-Förderung stehen Mittel für Mitarbeiter und Laborgeräte zur Verfügung, um neue Konzepte für die Nutzung mikrooptischer Systeme in astronomischen Instrumenten zu erarbeiten und zu erproben. Die Technologie soll auch anderen Wissenschaftlern für die Grundlagenforschung zur Verfügung stehen. Dr. Minardi ist Forschungsgruppenleiter beim Zentrum für Innovationskompetenz innoFSPEC Potsdam.

Meldung der Universität Heidelberg:
www.uni-heidelberg.de/presse/news2017/pm20170308_neue-technologie-fuer-die-astronomische-forschung.html

Wissenschaftliche Kontakte:
Dr. Stefano Minardi, innoFSPEC Potsdam, Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam, 0331-7499 687, sminardi@aip.de
Dr. Roger Haynes, Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam, 0331-7499 654, rhaynes@aip.de
Prof. Dr. Andreas Quirrenbach, Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg – Landessternwarte Königstuhl, 06221-54 1792, a.quirrenbach@lsw.uni-heidelberg.de
Dr. Robert Harris, Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg – Landessternwarte Königstuhl, 06221 54-1733, r.harris@lsw.uni-heidelberg.de
Prof. Dr. Lucas Labadie, Universität Köln, I. Physikalisches Institut, 0221-470 3493,
labadie@ph1.uni-koeln.de

Pressekontakt: Katrin Albaum, 0331-7499 803, presse@aip.de

Bildmaterial:

Zusätzliche Bilder finden Sie hier.

Abbildung 1: Funktionsprinzip eines photonischen Reformatierers. In diesem Beispiel wird ein quadratisches Gesichtsfeld in einen dünnen Strich umgewandelt, der sehr effektiv in einen astronomischen Spektrographen eingekoppelt werden kann. Abbildung: Dr. Robert Harris, Landessternwarte Königstuhl, Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg

Abbildung 2: Multikern-Glasfaser für den Einsatz in Hochpräzisions-Spektrographen. Die verschiedenen Farben und Formen zeigen, dass die Glasfaser das einfallende weiße Licht durchmischt und damit Störungen vom Spektrographen fernhält. Dies ist zum Beispiel für die Suche nach erdähnlichen Planeten erforderlich. Die Glasfaser mit der Bezeichnung MCF511 wurde an der Universität Bath (Großbritannien) hergestellt. Abbildung: Dionne Haynes, Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam

Abbildung 3: Nahaufnahme eines Chips in integrierter Optik-Technologie für den Einsatz in der Infrarot-Interferometrie. Die Strahlvereiniger sind in der Form von schmalen Streifen sichtbar, die in das Glassubstrat eingeschrieben sind. Unten ist ein typisches interferometrisches Signal – ein Interferenzmuster – abgebildet. Im Rahmen des Projektes NAIR soll diese Technologie für andere Wellenlängenbereiche weiterentwickelt werden. Foto: Universität zu Köln, Universität Jena und Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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Dr. Elmo Tempel erhält Wissenschaftspreis der Republik Estland

Dr. Elmo Tempel (rechts) erhält den Preis von estnischen Premierminister Jüri Ratas. Foto: Annika Haas / Estonian Government Communication Unit.

Dr. Elmo Tempel erhält Wissenschaftspreis der Republik Estland

28. Februar 2017. Die Auszeichnung erhielt Dr. Elmo Tempel, Forscher am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) in der Abteilung „Kosmologie und großräumige Strukturen“, auf dem Gebie...

Der Preis wurde ihm am 24. Februar 2017 vom Premierminister von Estland, Jüri Ratas, zum Anlass des 99. Jahrestages der estnischen Unabhängigkeit in der Nationalen Akademie der Wissenschaften in der Hauptstadt Tallinn verliehen. Dr. Tempel schloss sich neun weiteren Preisträgern unterschiedlicher Forschungsgebiete an.

 

Dr. Tempel wurde für seine Studien der kosmischen Filamente ausgezeichnet. Diese sind lange Strukturen, die sich über das Universum erstrecken und die den Fluss der Galaxien nachzeichnen. Seine wegweisenden Arbeiten beziehen sich auf die Auswirkungen der kosmischen Filamente auf die beobachtbaren Eigenschaften von Galaxien. Unter anderen wichtigen Entdeckungen haben seine Untersuchungen zu einem besseren Verständnis der Drehung und des Wachstums von Galaxien geführt.

 

Der estnische nationale Wissenschaftspreis gehört zu den prestigeträchtigsten estnischen Ehrenauszeichnungen, dotiert mit einem Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro und einem gravierten Medaillon.

 

Wissenschaftlicher Kontakt: Dr. Elmo Tempel, etempel@aip.de, 0331-7499 647

Pressekontakt: Dr. Janine Fohlmeister, presse@aip.de, 0331-7499 802

 

 

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das  AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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