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Den Kosmos erleben, Röntgenastronomie verstehen

Das Leibniz-Institut für Astrophysik (AIP) präsentiert sich beim Potsdamer Tag der Wissenschaften, der am Samstag, 13. Mai 2017, von 13 bis 20 Uhr im Wissenschaftspark Potsdam-Golm stattfindet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von mehr als 40 Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Landes Brandenburg geben einen Einblick in ihren Arbeitsalltag und die internationale Spitzenforschung.

Der Stand des AIP befindet sich im Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut, kurz MPI-AEI). Forschende stellen das AIP vor und zeigen unter anderem, wie Röntgenastronomie funktioniert. Besucher können die Chronik des Kosmos erkunden, virtuell zu Teleskopen und in den Weltraum reisen, in ein Bad aus Dunkler Materie eintauchen und ein 3D-Hologramm für die Hosentasche mitnehmen. Zudem wird es in diesem Jahr mehr als 200 Einzelveranstaltungen geben. Prof. Dr. Klaus Strassmeier, Direktor des AIP-Forschungsbereiches Kosmische Magnetfelder, wird um 14 Uhr einen Vortrag zum Thema „Leben im Universum – Was uns die Astrophysik lehrt“ im Seminarraum im Erdgeschoss des MPI-AEI halten.

Träger des Potsdamer Tages der Wissenschaften ist der Verein proWissen Potsdam, der mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, dem Ministerium für Wirtschaft und Energie, der Landeshauptstadt Potsdam, der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH sowie zahlreichen wissenschaftlichen Einrichtungen und regionalen Unternehmen starke Partner gefunden hat.

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie unter:
www.ptdw.de



Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.