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Pressemitteilungen

ESO und AIP unterzeichnen Vereinbarung zum Bau von 4MOST

ESO und AIP unterzeichnen Vereinbarung zum Bau von 4MOST

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 23.08.2016 16:12

23. August 2016. Die Europäische Südsternwarte (ESO) und das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) haben eine Vereinbarung zum Bau von 4MOST unterzeichnet. Das 4-Meter spektroskopische Multi-Objekt-Teleskop (4MOST) wird am VISTA-Teleskop (Visible and Infrared Survey Telescope for Astronomy) am Paranal Observatorium der ESO im Norden Chiles installiert werden und über eine Laufzeit von 15 Jahren rund 75 Millionen Spektren von Objekten im südlichen Himmel erfassen.

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Echtzeitanalysen für die medizinische Diagnostik

Echtzeitanalysen für die medizinische Diagnostik

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 22.08.2016 14:36

16. August 2016. Im Rahmen aktueller Technologietransferprojekte ist es AIP-Wissenschaftlern gelungen, die in der Astrophysik entwickelte Methode der spektralen Bildgebung erfolgreich für die Diagnostik in der Medizin einzusetzen. Hierbei wird im Unterschied zu digitalen Kameras für jeden Bildpunkt nicht nur ein Helligkeitswert registriert, sondern ein ganzes Spektrum aufgezeichnet. Das AIP hat sich mit diesem Verfahren, das auch Integrale Feldspektroskopie (IFS) genannt wird, international einen Namen gemacht. Die Methode wird unter anderem für die Instrumente PMAS und MUSE eingesetzt.

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Vermessung der Dunklen Energie

Vermessung der Dunklen Energie

erstellt von Gabi Schoenherr zuletzt verändert: 14.07.2016 16:09

14. Juli 2016. Die internationale Forschungskollaboration des Baryon Oscillation Spectroscopic Survey (BOSS) hat diese Woche neue Studien zu den Eigenschaften Dunkler Energie veröffentlicht. Dunkle Energie ist die Antriebsfeder der beschleunigten Expansion unseres Universums. Die neuen Arbeiten, welche diese Woche bei der Fachzeitschrift “The Monthly Notices of the Royal Astronomical Society” eingereicht wurden, basieren auf einer dreidimensionalen Karte von rekordverdächtigen 1,2 Millionen Galaxien, die mit dem Sloan Digital Sky Survey III (SDSS-III) beobachtet wurden. Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) hat nachhaltig zur Datenanalyse und zur theoretischen Modellierung der BOSS-Daten beigetragen.

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IAU-Symposium kommt nach Potsdam

IAU-Symposium kommt nach Potsdam

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 30.06.2016 12:32

30. Juni 2016. Die Internationale Astronomische Union (IAU) bewilligte auf der 98. Versammlung des IAU-Exekutivkomitees im vergangenen Mai in Mexico das IAU-Symposium 334 „Rediscovering our Galaxy“, das vom 10. bis 14. Juli 2017 auf dem Potsdamer Telegrafenberg stattfinden wird.

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Potsdam Astrophysical Summer School am AIP

Potsdam Astrophysical Summer School am AIP

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 20.06.2016 09:03

20. Juni 2016. Heute startet am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) die einwöchige Sommerschule „Quantitative Spektroskopie in der Astrophysik". Für die Veranstaltung konnten sich im Vorfeld interessierte Studierende der Physik oder Astrophysik bewerben.

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Neuer Masterstudiengang „Astrophysics“

Neuer Masterstudiengang „Astrophysics“

erstellt von Gabi Schoenherr zuletzt verändert: 09.06.2016 12:32

9. Juni 2016. Ab dem Wintersemester 2016/2017 startet an der Universität Potsdam der neue englischsprachige Masterstudiengang „Astrophysics“, für den Interessierte sich noch bis Mitte Juli bewerben können. An dem Studienangebot sind auch das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY, das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) und das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik maßgeblich beteiligt. Deutschlandweit gibt es bislang nur drei weitere vergleichbare Studienprogramme.

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Andere Sonnen haben auch den Dreh raus

Andere Sonnen haben auch den Dreh raus

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 14.07.2016 13:42

17. Mai 2016. Astrophysiker des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) und der John Hopkins Universität in Baltimore (JHU) haben Rotationsperioden von Sternen innerhalb eines Haufens untersucht und dabei entdeckt, dass Sterne, die etwa so alt wie unsere Sonne sind, auch in weiteren Punkten große Ähnlichkeit zu unserem Heimatstern zeigen. So stellten sie fest, dass die vermessenen Sterne für eine Drehung um sich selbst rund 26 Tage benötigten – die gleiche Zeit, die auch die Sonne für eine Drehung um ihre Achse braucht. Diese Entdeckung bestärkt die bisherige Annahme einer engen Verknüpfung der Prozesse auf unserer Sonne und anderen Sternen, auch „solar-stellar connection“ genannt. Ein fundamentales Prinzip, das die moderne solare und stellare Astrophysik maßgeblich beeinflusst.

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100. Todestag des Astrophysikers Karl Schwarzschild

100. Todestag des Astrophysikers Karl Schwarzschild

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 11.05.2016 09:30

Am 11. Mai 1916 verstarb im Alter von nur 42 Jahren Karl Schwarzschild, einer der vielseitigsten Astrophysiker und Wissenschaftler seiner Zeit. Schwarzschilds Arbeiten umfassen eine enorme Bandbreite an Themen und Methoden: er beschäftigte sich sowohl mit der beobachtenden Astronomie als auch mit Fragen der Instrumentierung und präsentierte als Erster eine Lösung für die Einsteinsche Feldgleichung, die heute als „Schwarzschild-Lösung“ bekannt ist. Die Verbindung der wissenschaftlichen Möglichkeiten von Physik und Chemie mit denen der Astronomie nutzte Karl Schwarzschild als Chance zur Weiterentwicklung des damals noch jungen Fachs der Astrophysik, welches er mit großem persönlichen Engagement vorantrieb.

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Merkur vor der Sonne - Transit am 9. Mai 2016

Merkur vor der Sonne - Transit am 9. Mai 2016

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 14.07.2016 13:45

2. Mai 2016. Am 9. Mai 2016 um 13:12 Uhr zieht Merkur von der Erde aus gesehen vor die Sonnenscheibe und überquert diese im Laufe der folgenden Stunden, bis schließlich um 20:40 Uhr wieder der komplette Austritt des Planeten erfolgt.

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Kosmische Leuchtfeuer im Kern der Milchstraße

Kosmische Leuchtfeuer im Kern der Milchstraße

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 14.07.2016 13:43

22. April 2016. Ein internationales Team von Astrophysikern unter Leitung von Dr. Andrea Kunder, Wissenschaftlerin am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP), hat entdeckt, dass der zentrale Bereich der Milchstraße eine sehr alte Generation von Sternen beheimatet, welche völlig andere Bewegungsmuster zeigen als die übrigen, jüngeren Sterne. Diese so genannten RR Lyrae Sterne sind über 10 Milliarden Jahre alt. Ihre abweichenden Umlaufbahnen belegen, dass sie einen anderen und älteren Ursprung haben müssen als die übrigen Sterne im Kern. Aus ihren Untersuchungen können die Astronomen somit Rückschlüsse auf die Entstehungsgeschichte des Kerns der Milchstraße ziehen.

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Neugierig auf Galaxien? Dritte CALIFA-Datenveröffentlichung

Neugierig auf Galaxien? Dritte CALIFA-Datenveröffentlichung

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 14.07.2016 13:43

11. April 2016. Die Himmelsdurchmusterung CALIFA, der „Calar Alto Legacy Integral Field Area Survey“, veröffentlicht nach sechs Jahren Laufzeit alle gesammelten Beobachtungsdaten. Die Eigenschaften von rund 600 Galaxien sind für alle Interessierten öffentlich über die Website http://califa.caha.es abrufbar. Die astronomische Gemeinschaft erhält somit freien Zugang zum größten jemals gewonnenen Datensatz räumlich aufgelöster Eigenschaften von Galaxien. Die CALIFA-Daten wurden mit dem am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) gebauten Integralfeld-Spektrographen PMAS gewonnen.

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Die fehlenden Braunen Zwerge

Die fehlenden Braunen Zwerge

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 14.07.2016 13:41

8. April 2016. Im Zuge einer neuen Analyse des aktualisierten Datenbestands von Beobachtungen sonnennaher Brauner Zwerge haben Potsdamer Astronomen festgestellt, dass eine große Anzahl Brauner Zwerge bislang unentdeckt geblieben sein muss.

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HIRES: ein Spektrograph für das größte Teleskop der Welt

HIRES: ein Spektrograph für das größte Teleskop der Welt

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 23.03.2016 17:00

23. März 2016. Die Detailplanung von HIRES, einem hochauflösenden Spektrographen, der am geplanten European Extremely Large Telescope (E-ELT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) zum Einsatz kommen wird, hat begonnen. Neben dem Multi-Objekt Spektrograph MOSAIC wird HIRES eines der Hauptinstrumente des größten Teleskops der Welt sein. Die ESO unterzeichnete am 22. März 2016 einen Vertrag mit dem HIRES-Konsortium unter Leitung des INAF, um mit der konkreten Ausarbeitung des Instrumentendesigns zu starten.

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MOSAIC, der Multi-Objekt-Spektrograph für das  European Extremely Large Telescope (E-ELT)

MOSAIC, der Multi-Objekt-Spektrograph für das European Extremely Large Telescope (E-ELT)

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 12.04.2016 15:27

18. März 2016. Die Europäische Südsternwarte (ESO) unterzeichnete am 18. März 2016 mit dem MOSAIC-Konsortium einen Vertrag zur Durchführung einer Phase-A-Studie. Der Multi-Objekt-Spektrograph wird nach seiner Fertigstellung an dem derzeit im Bau befindlichen europäischen Riesenteleskops E-ELT installiert. Mit einem Hauptspiegeldurchmesser von 39 Metern wird das E-ELT das größte optische Teleskop der Welt sein. MOSAIC stellt die weltweit führende Instrumentierung für zahlreiche Forschungsthemen im Bereich der modernen Astrophysik: angefangen bei extrasolaren Planeten bis hin zum Halo der Milchstraße, von räumlich aufgelösten stellaren Populationen in nahegelegenen Galaxien bis hin zu den ersten leuchtenden Objekten im frühen Universum.

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„Wissenschaft lebt von Weltoffenheit“: Offener Brief der Leiter von Potsdamer Wissenschaftseinrichtungen

„Wissenschaft lebt von Weltoffenheit“: Offener Brief der Leiter von Potsdamer Wissenschaftseinrichtungen

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 17.03.2016 13:24

In Potsdam darf keine Stimmung gegen Fremde und Schutzsuchende wachsen, fordern die Leiter von Potsdamer Bildungs- und Forschungseinrichtungen. Ihr offener Brief erschien am 16. März 2016 unter anderem in der Märkischen Allgemeinen und den Potsdamer Neuesten Nachrichten.

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Kosmische Strahlung im Radio

Kosmische Strahlung im Radio

erstellt von Janine Fohlmeister zuletzt verändert: 07.03.2016 14:24

3. März 2016. LOFAR, das Low-Frequency Array Radioteleskop, beobachtete ultrakurze, helle Radioimpulse von Elementarteilchen, die mit beinahe Lichtgeschwindigkeit in die Erdatmosphäre eintreten. Die Teilchen wurden vor Millionen Jahren von einem kosmischen Beschleuniger abgefeuert. Ein internationales Team von Astronomen, darunter eine Reihe von Wissenschaftlern des „German Long Wavelength Consortium“ (GLOW), entschlüsselte jetzt die Radiosignale der kosmischen Eindringlinge und gewann dadurch Erkenntnisse über ihre Herkunft und physikalische Natur. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe von Nature veröffentlicht.

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ERC Consolidator Grant für Maria-Rosa Cioni

ERC Consolidator Grant für Maria-Rosa Cioni

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 19.02.2016 09:05

17. Februar 2016. Der Europäische Forschungsrat (ERC) zeichnet Prof. Dr. Maria-Rosa Cioni mit einer der weltweit wichtigsten Würdigungen für junge Wissenschaftler, dem Consolidator Grant, aus. Ihr Projekt „Using the Magellanic Clouds to Understand the Interaction of Galaxies (INTERCLOUDS)“ wird über einen Zeitraum von fünf Jahren mit zwei Millionen Euro gefördert. Seit 2012 ist Cioni als DAAD-Gastprofessorin an der Universität Potsdam und als Gastwissenschaftlerin am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) tätig.

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Die Rekonstruktion des Universums

Die Rekonstruktion des Universums

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 19.02.2016 11:10

16. Februar 2016. Die BOSS-Himmelsdurchmusterung hat Rotverschiebungen von mehr als einer Million Galaxien gemessen und so ein dreidimensionales Bild von Lichtquellen unseres Universums erstellt. Ein Team von Astrophysikern hat auf dieser Datenbasis jetzt tausende Galaxien reproduziert. Sie konnten so Messunsicherheiten der Beobachtungen bestimmen. Erstmalig wurden dafür Galaxienpaare und Gruppen von drei Galaxien gleichermaßen in Einzelgalaxien separiert, so dass das kosmische Netz und insbesondere auch die leeren Regionen zwischen den Galaxien genauer definiert werden konnten. Dieses Vorgehen bildete die Grundlage für die nachfolgenden Berechnungen.

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AIP startet Projekt mit hohem Innovationspotenzial für die Mensch-Maschine-Interaktion

AIP startet Projekt mit hohem Innovationspotenzial für die Mensch-Maschine-Interaktion

erstellt von Janine Fohlmeister zuletzt verändert: 16.02.2016 15:29

15. Februar 2016. Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) hat in der Innovationsallianz 3Dsensation erfolgreich Fördergelder des BMBF-Programms „Zwanzig20“ für ein neues, einjähriges Projekt eingeworben. Ziel von „4D-Hochdurchsatz-Spektroskopie“ (4D-HTS) ist die maßgebliche Verbesserung der Erfassung, Verarbeitung und Visualisierung großer Datenmengen. Die Forschungsergebnisse unterstützen das Ziel der Allianz, neuartige Technologien für die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine in Zukunft sicherer und einfacher zu gestalten.

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Perspektiven der Astrophysik in Deutschland

Perspektiven der Astrophysik in Deutschland

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 07.12.2015 09:35

7. Dezember 2015. Der Rat Deutscher Sternwarten (RDS) und das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) haben vom siebten bis neunten Dezember Astronominnen und Astronomen aus ganz Deutschland zu einem Workshop auf dem Potsdamer Telegrafenberg eingeladen, um die aktuelle Situation der astrophysikalischen Forschung in Deutschland und zukünftige Strategien des Fachgebiets zu diskutieren.

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