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Wissenschaftliche Highlights

Die Suche nach den ältesten Sternen des Universums

Die Suche nach den ältesten Sternen des Universums

erstellt von Franziska Gräfe zuletzt verändert: 07.06.2018 08:19

Kris Youakim vom Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) stellt diese Woche auf dem 232. Meeting der Amerikanischen Astronomischen Gesellschaft (AAS) seine neuesten Forschungsergebnisse zur Analyse der stellaren Spuren von Zwerggalaxien im galaktischen Halo vor. Unsere Milchstraße ist eine verhältnismäßig große Galaxie. Heutzutage allgemein akzeptierte Theorien deuten darauf hin, dass sie im Laufe der Zeit durch die Einverleibung kleinerer Galaxien mit geringer Masse auf ihre heutige Größe anwuchs.

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Rotierende Rugbybälle unter den massereichsten Galaxien

Rotierende Rugbybälle unter den massereichsten Galaxien

erstellt von Franziska Gräfe zuletzt verändert: 06.06.2018 11:04

Den Umlaufbahnen der Sterne in den massereichsten Galaxien widmet sich eine neu erschienene Studie, deren Ergebnisse überraschen: während sich die eine Hälfte der untersuchten sehr massereichen Galaxien wie erwartet um ihre kleine Achse dreht, rotiert die andere Hälfte um ihre große Achse. Diese Art der Rotation ist wahrscheinlich das Ergebnis einer speziellen Form von Galaxienkollisionen, bei der gasfreie Galaxien ähnlicher Masse verschmelzen. Dies bedeutet, dass das Wachstum der massereichsten und größten Galaxien im Universum von diesen seltenen Ereignissen bestimmt wird.

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Sonne im Visier: Maßgeschneiderte Lösung für kollaborative Erforschung

Sonne im Visier: Maßgeschneiderte Lösung für kollaborative Erforschung

erstellt von Franziska Gräfe zuletzt verändert: 14.05.2018 15:07

Europas größtes Sonnenteleskop GREGOR nimmt seit 2014 von Teneriffa aus die Sonne ins Visier und hat in dieser Zeit große Mengen an sehr komplexen, multidimensionalen Daten gesammelt. Damit diese nutzbar und zugänglich sind, entwickelten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Sonnenphysik und E-Science am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) eine Kollaborative Forschungsumgebung (engl. Collaborative Research Environment, CRE). Die Ergebnisse stellten sie in einer nun erschienenen Sonderausgabe der Astrophysical Journal Supplement Series zum Thema Big Data in der Sonnen- und Sternphysik vor.

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1,69 Milliarden Sterne

1,69 Milliarden Sterne

erstellt von Franziska Gräfe zuletzt verändert: 25.04.2018 13:03

Nach 22 Monaten Beobachtung erfolgte nun die mit Spannung erwartete zweite Datenveröffentlichung der Gaia-Mission. Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) hat mit Software-Modulen zur ersten Validierung und Hintergrundkorrektur der Daten des Radialgeschwindigkeitsspektrometers beigetragen. Zudem ist das AIP eines der offiziellen Gaia Partner Data Center, die das komplette Gaia Datenarchiv bereitstellen.

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Verborgenes Schwarzes Loch in riesigem Sternhaufen entdeckt

Verborgenes Schwarzes Loch in riesigem Sternhaufen entdeckt

erstellt von Kristin Riebe zuletzt verändert: 02.02.2018 12:11

17. Januar 2018. Astronomen unter der Leitung der Georg-August-Universität Göttingen und mit Beteiligung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP), haben mit dem MUSE-Instrument der ESO am Very Large Telescope in Chile einen Stern im Kugelsternhaufen NGC 3201 entdeckt, der sich sehr seltsam verhält. Er scheint ein unsichtbares Schwarzes Loch mit etwa der vierfachen Masse der Sonne zu umkreisen - das erste inaktive Schwarze Loch mit stellarer Masse, welches in einem Kugelsternhaufen gefunden wurde, und gleichzeitig auch das erste, das durch den direkten Nachweis seiner Anziehungskraft gefunden wurde. Diese wichtige Entdeckung wirkt sich auf unser Verständnis der Entstehung dieser Sternhaufen, Schwarzer Löcher allgemein und vom Ursprung der Gravitationswellenereignisse aus.

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PEPSI: Erste Datenveröffentlichung

PEPSI: Erste Datenveröffentlichung

erstellt von Kristin Riebe zuletzt verändert: 09.01.2018 10:45

9. Januar 2018. Das Potsdam Polarimetric and Spectroscopic Instrument (PEPSI) am Large Binocular Telescope (LBT) in Arizona stellt der wissenschaftlichen Gemeinschaft einzigartige Atlanten mit hoher spektraler Auflösung zur Verfügung. In einer Reihe von drei Publikationen in der europäischen Fachzeitschrift Astronomy & Astrophysics präsentiert das PEPSI-Team einen neuen Spektralatlas der Sonne, insgesamt 48 Atlanten heller Sterne und eine detaillierte Analyse der chemischen Häufigkeiten des 10-Milliarden Jahre alten Planetenmuttersterns Kepler-444.

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MUSE wirft detailliertesten Blick auf Galaxienfeld

MUSE wirft detailliertesten Blick auf Galaxienfeld

erstellt von Katrin Albaum zuletzt verändert: 29.11.2017 13:22

29. November 2017. Astronominnen und Astronomen haben mit dem MUSE-Instrument am Very Large Telescope der ESO in Chile das Hubble Ultra Deep Field in den Blick genommen und die Entfernungen sowie Eigenschaften von 1.600 sehr lichtschwachen Galaxien gemessen – darunter von 72 nie zuvor beobachteten Galaxien. Die Ergebnisse der bisher tiefsten spektroskopischen Durchmusterung führten zu zehn wissenschaftlichen Fachartikeln, die Astronomy & Astrophysics nun in einer Sonderausgabe veröffentlichte.

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Licht im Dunkeln: Galaxien erhellen MultiDark Universum

Licht im Dunkeln: Galaxien erhellen MultiDark Universum

erstellt von Kristin Riebe zuletzt verändert: 29.11.2017 13:15

20. November 2017. Ein internationales Team mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) hat einen der größte Datensätze von Galaxien in einem computergenerierten Universum erstellt. Die Daten sind in der CosmoSim-Datenbank des AIP veröffentlicht.

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Himmelsdurchmusterung der nächsten Generation

Himmelsdurchmusterung der nächsten Generation

erstellt von Katrin Albaum zuletzt verändert: 17.11.2017 10:44

17. November 2017. Die Alfred P. Sloan Foundation vergibt 16 Millionen US-Dollar für den Sloan Digital Sky Survey (SDSS-V), der damit in seine fünfte Runde geht. Die Förderung soll ab 2020 eine spektroskopische Durchmusterung, die den gesamten Himmel umfasst, und somit eine neue Welle von Entdeckungen einleiten.

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Das LBT polarisiert: Erstes Licht für die PEPSI-Polarimeter

Das LBT polarisiert: Erstes Licht für die PEPSI-Polarimeter

erstellt von Kristin Riebe zuletzt verändert: 29.11.2017 13:16

12. Oktober 2017. Dank eines einzigartig gestalteten „Zwei-In-Einem-Instruments“, das an das weltweit leistungsfähigste Teleskop angeschlossen ist, können Astronominnen und Astronomen genauere Hinweise über die Eigenschaften entfernter Sterne oder Exoplaneten als bisher möglich gewinnen.

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L'Oréal-UNESCO-Stipendium für Kosmologin Jenny Sorce

L'Oréal-UNESCO-Stipendium für Kosmologin Jenny Sorce

erstellt von Kristin Riebe zuletzt verändert: 29.11.2017 13:17

10. Oktober 2017. Kosmologische Simulationen erstellen, unsere Nachbarschaft im Universum erforschen: Die Kosmologin Dr. Jenny Sorce erhält ein Stipendium im Förderprogramm "L'Oréal-UNESCO For Women in Science", das Frauen in der Wissenschaft unterstützt. Sorce ist Postdoktorandin am astronomischen Observatorium in Straßburg, Frankreich, und Gastwissenschaftlerin am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP). Sie wird im Rahmen des nationalen französischen Programms gefördert. Die Auszeichnung wird einmal jährlich vergeben und ist mit 20.000 Euro dotiert.

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Denkschrift 2017: Perspektiven der Astrophysik in Deutschland 2017 – 2030

Denkschrift 2017: Perspektiven der Astrophysik in Deutschland 2017 – 2030

erstellt von Katrin Albaum zuletzt verändert: 26.09.2017 09:05

19. September 2017. Der Rat deutscher Sternwarten (RDS) hat heute auf der Tagung der Astronomischen Gesellschaft die Denkschrift 2017 „Perspektiven der Astrophysik in Deutschland 2017-2030 – Von den Anfängen des Kosmos bis zu Lebensspuren auf extrasolaren Planeten“ veröffentlicht. Der RDS als Vertretung der wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen in der Astronomischen Gesellschaft präsentiert darin den hohen Stand der astrophysikalischen Forschung in Deutschland und gibt Handlungsempfehlungen für das kommende Jahrzehnt. Der RDS empfiehlt insbesondere die Beteiligung Deutschlands an den wesentlichen internationalen Infrastrukturen, dem Extremely Large Telescope und den weiteren Einrichtungen der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile, dem Square Kilometre Array in Südafrika und Australien und dem European Solar Telescope auf Teneriffa. Er spricht sich weiter für ein starkes Engagement Deutschlands in der Weltraumforschung insbesondere im Rahmen des nationalen Weltraumprogramms aus.

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Sonnenfinsternis in einhundert Spektren

Sonnenfinsternis in einhundert Spektren

erstellt von Katrin Albaum zuletzt verändert: 17.09.2017 08:32

12. September 2017. Eine Sonnenfinsternis bietet die Möglichkeit, Teile der Sonne zu untersuchen, die sonst nicht sichtbar sind. Mit dem Solar Disk Integrated Teleskop (SDI) auf dem Mount Graham in Arizona, USA, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) die partielle Sonnenfinsternis am 21. August 2017 beobachtet. Im Verlauf des Ereignisses erstellten sie einhundert Spektren in zwei Wellenlängenbereichen. Das SDI leitet Licht an den Spektrographen PEPSI, das „Potsdam Echelle Polarimetric and Spectroscopic Instrument“, am Large Binocular Telescope (LBT).

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Sterne und Galaxien mit MUSE - extra scharf

Sterne und Galaxien mit MUSE - extra scharf

erstellt von Kristin Riebe zuletzt verändert: 29.11.2017 13:20

2. August 2017. Spektakuläre Verbesserung der astronomischen Aufnahmen mit MUSE durch adaptive Optik. Mit bisher unerreichter Schärfe haben Astrophysikerinnen und Astrophysiker mit dem MUSE Instrument an der Europäischen Südsternwarte (ESO) ferne Galaxien und Nebel beobachtet. Möglich wurde dies durch die Inbetriebnahme einer neuartigen, adaptiven Optik am Very Large Telescope (VLT) in der chilenischen Atacama-Wüste.

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Fertig für den Start zur Sonne

Fertig für den Start zur Sonne

erstellt von Kristin Riebe zuletzt verändert: 25.07.2017 08:25

13. July 2017. Die Sonne aus nächster Nähe erforschen und ihre Aktivität messen: Das Teleskop STIX soll ab Februar 2019 als Teil der Weltraummission „Solar Orbiter“ der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) die Röntgenstrahlung der Sonne mit bislang noch nicht erreichtem Detailreichtum untersuchen. Ein internationales Team mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) hat STIX entwickelt und nun fertiggestellt. Das AIP war an dem Instrument als einziges Forschungsinstitut in Deutschland beteiligt.

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Die Milchstraße wiederentdecken

Die Milchstraße wiederentdecken

erstellt von Katrin Albaum zuletzt verändert: 11.07.2017 09:16

7. Juli 2017. Was wissen wir über die Milchstraße? Wie ist unsere Heimatgalaxie entstanden und wie hat sie sich vom frühesten Zeitalter bis zur Gegenwart entwickelt? Etwa 200 Astronominnen und Astronomen kommen von Montag, 10. Juli 2017, bis Freitag, 14. Juli 2017, beim IAU-Symposium 334 „Rediscovering our Galaxy“ auf dem Telegrafenberg in Potsdam zusammen, um neue Forschungsergebnisse und Studien im Feld der Galaktischen Archäologie zu erörtern. Die Internationale Astronomische Union (IAU) unterstützt die Tagung. Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) ist Gastgeber und organisiert die Veranstaltung, welche auch von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird.

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Den Ursprung der Sonnenflecken mit Supercomputern ergründen

Den Ursprung der Sonnenflecken mit Supercomputern ergründen

erstellt von Katrin Albaum zuletzt verändert: 15.05.2017 12:03

15. Mai 2017. Wo bilden sich Sonnenflecken? Direkt unter der Oberfläche der Sonne oder tief im Inneren? Das Projekt SPOTSIM untersucht den Ursprung von Sonnenflecken mit magnetohydrodynamischen Simulationen und wurde nun mit Rechenzeit auf dem Supercomputer MareNostrum in Barcelona/Spanien ausgezeichnet.

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Durch den staubigen Wolkenschleier blicken

Durch den staubigen Wolkenschleier blicken

erstellt von Katrin Albaum zuletzt verändert: 05.05.2017 11:35

5. Mai 2017. Das größte Infrarotbild, das je von der Kleinen Magellanschen Wolke aufgenommen wurde: Einem internationalen Team von Astronominnen und Astronomen, geleitet von AIP-Forscherin Prof. Dr. Maria-Rosa Cioni, ist es mit dem Teleskop VISTA gelungen, die unzähligen Sterne in der Nachbargalaxie so klar aufzulösen wie nie zuvor.

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Virtuelle Realität trifft Astrophysik

Virtuelle Realität trifft Astrophysik

erstellt von Katrin Albaum zuletzt verändert: 10.05.2017 12:26

6. April 2017. Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) geht mit einer neuen Virtual-Reality-Plattform online. Mit dreidimensionalen 360-Grad-Videos und Panoramen können Besucherinnen und Besucher der Plattform vr.aip.de – mit oder ohne Virtual-Reality-Brille (VR-Brille) – in den Kosmos eintauchen und eine virtuelle Tour durch astronomische Observatorien erleben. Die Webplattform lässt sich direkt über eine VR-Brille oder auch per Klick am Bildschirm navigieren. Alle Medien basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, Simulationen mit Supercomputern sowie Aufnahmen von Teleskopen und Beobachtungsstandorten.

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Neuer Professor simuliert die Entstehung von Galaxien im Computer

Neuer Professor simuliert die Entstehung von Galaxien im Computer

erstellt von Katrin Albaum zuletzt verändert: 03.04.2017 11:20

3. April 2017. Wie entstehen Galaxien und Galaxienhaufen, die zu den größten Strukturen im Universum zählen? Hat kosmische Strahlung einen Einfluss auf die Entwicklung von Galaxien und Galaxienhaufen? Diesen Fragen geht Prof. Dr. Christoph Pfrommer nach, der seit April 2017 die Abteilung Kosmologie und großräumige Strukturen am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) leitet und als gemeinsam berufener Professor an der Universität Potsdam forscht. Der Astrophysiker ist vom HITS, dem Heidelberger Institut für Theoretische Studien, an dem er seit 2016 mit einem ERC Consolidator Grant eine Juniorgruppe leitete, nach Potsdam gewechselt.

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