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Wissenschaftliche Highlights

Fertig für den Start zur Sonne

Fertig für den Start zur Sonne

erstellt von Kristin Riebe zuletzt verändert: 13.07.2017 12:14

Die Sonne aus nächster Nähe erforschen und ihre Aktivität messen: Das Teleskop STIX soll ab Februar 2019 als Teil der Weltraummission „Solar Orbiter“ der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) die Röntgenstrahlung der Sonne mit bislang noch nicht erreichtem Detailreichtum untersuchen. Ein internationales Team mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) hat STIX entwickelt und nun fertiggestellt. Das AIP war an dem Instrument als einziges Forschungsinstitut in Deutschland beteiligt.

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Die Milchstraße wiederentdecken

Die Milchstraße wiederentdecken

erstellt von Katrin Albaum zuletzt verändert: 11.07.2017 09:16

7. Juli 2017. Was wissen wir über die Milchstraße? Wie ist unsere Heimatgalaxie entstanden und wie hat sie sich vom frühesten Zeitalter bis zur Gegenwart entwickelt? Etwa 200 Astronominnen und Astronomen kommen von Montag, 10. Juli 2017, bis Freitag, 14. Juli 2017, beim IAU-Symposium 334 „Rediscovering our Galaxy“ auf dem Telegrafenberg in Potsdam zusammen, um neue Forschungsergebnisse und Studien im Feld der Galaktischen Archäologie zu erörtern. Die Internationale Astronomische Union (IAU) unterstützt die Tagung. Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) ist Gastgeber und organisiert die Veranstaltung, welche auch von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird.

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Den Ursprung der Sonnenflecken mit Supercomputern ergründen

Den Ursprung der Sonnenflecken mit Supercomputern ergründen

erstellt von Katrin Albaum zuletzt verändert: 15.05.2017 12:03

15. Mai 2017. Wo bilden sich Sonnenflecken? Direkt unter der Oberfläche der Sonne oder tief im Inneren? Das Projekt SPOTSIM untersucht den Ursprung von Sonnenflecken mit magnetohydrodynamischen Simulationen und wurde nun mit Rechenzeit auf dem Supercomputer MareNostrum in Barcelona/Spanien ausgezeichnet.

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Durch den staubigen Wolkenschleier blicken

Durch den staubigen Wolkenschleier blicken

erstellt von Katrin Albaum zuletzt verändert: 05.05.2017 11:35

5. Mai 2017. Das größte Infrarotbild, das je von der Kleinen Magellanschen Wolke aufgenommen wurde: Einem internationalen Team von Astronominnen und Astronomen, geleitet von AIP-Forscherin Prof. Dr. Maria-Rosa Cioni, ist es mit dem Teleskop VISTA gelungen, die unzähligen Sterne in der Nachbargalaxie so klar aufzulösen wie nie zuvor.

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Virtuelle Realität trifft Astrophysik

Virtuelle Realität trifft Astrophysik

erstellt von Katrin Albaum zuletzt verändert: 10.05.2017 12:26

6. April 2017. Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) geht mit einer neuen Virtual-Reality-Plattform online. Mit dreidimensionalen 360-Grad-Videos und Panoramen können Besucherinnen und Besucher der Plattform vr.aip.de – mit oder ohne Virtual-Reality-Brille (VR-Brille) – in den Kosmos eintauchen und eine virtuelle Tour durch astronomische Observatorien erleben. Die Webplattform lässt sich direkt über eine VR-Brille oder auch per Klick am Bildschirm navigieren. Alle Medien basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, Simulationen mit Supercomputern sowie Aufnahmen von Teleskopen und Beobachtungsstandorten.

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Neuer Professor simuliert die Entstehung von Galaxien im Computer

Neuer Professor simuliert die Entstehung von Galaxien im Computer

erstellt von Katrin Albaum zuletzt verändert: 03.04.2017 11:20

3. April 2017. Wie entstehen Galaxien und Galaxienhaufen, die zu den größten Strukturen im Universum zählen? Hat kosmische Strahlung einen Einfluss auf die Entwicklung von Galaxien und Galaxienhaufen? Diesen Fragen geht Prof. Dr. Christoph Pfrommer nach, der seit April 2017 die Abteilung Kosmologie und großräumige Strukturen am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) leitet und als gemeinsam berufener Professor an der Universität Potsdam forscht. Der Astrophysiker ist vom HITS, dem Heidelberger Institut für Theoretische Studien, an dem er seit 2016 mit einem ERC Consolidator Grant eine Juniorgruppe leitete, nach Potsdam gewechselt.

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Dynamisches Duo: RAVE ergänzt Gaia

Dynamisches Duo: RAVE ergänzt Gaia

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 29.11.2016 11:33

19. September 2016. Die fünfte RAVE-Datenveröffentlichung umfasst spektroskopische Daten von 457.588 Sternen des Südhimmels. Insgesamt werden damit Radialgeschwindigkeiten für 520.781 Spektren aus einem Beobachtungszeitraum von zehn Jahren öffentlich. Mit den Messdaten komplementiert RAVE die ersten, vergangene Woche veröffentlichten Ergebnisse des Gaia-Surveys der Europäischen Weltraumagentur ESA mit Radialgeschwindigkeiten und den stellaren Eigenschaften wie der Temperatur, Schwerkraft und Metallizität der Sterne unserer Milchstraße.

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Das langsame Verhungern eines Schwarzen Lochs

Das langsame Verhungern eines Schwarzen Lochs

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 15.09.2016 16:00

15. September 2016. Ein internationales Team hat das Rätsel um das seltsame Verhalten eines supermassereichen Schwarzen Lochs gelöst. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nutzen dafür das Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte (ESO), das Hubble Weltraumteleskop der NASA sowie das NASA Röntgenobservatorium Chandra. Mithilfe der gewonnen Daten fanden sie heraus, dass die Leuchtkraft des Schwarzen Lochs abnahm, da es immer weniger „Nahrung“ in Form von Materie fand.

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Erste Ergebnisse der Gaia-Weltraummission

Erste Ergebnisse der Gaia-Weltraummission

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 14.09.2016 12:40

14. September 2016. Die Gaia-Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) veröffentlichte ihre ersten Ergebnisse am 14. September 2016. Diese erste Datenveröffentlichung umfasst Daten zu den Positionen und Eigenbewegungen von rund zwei Millionen Sternen. Die neuen Messungen ermöglichen, die Milchstraße in unbekannter Detailtiefe und Präzision zu erforschen und werden daher von der astronomischen Forschung mit Spannung erwartet.

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ESO und AIP unterzeichnen Vereinbarung zum Bau von 4MOST

ESO und AIP unterzeichnen Vereinbarung zum Bau von 4MOST

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 30.09.2016 13:42

23. August 2016. Die Europäische Südsternwarte (ESO) und das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) haben eine Vereinbarung zum Bau von 4MOST unterzeichnet. Das 4-Meter spektroskopische Multi-Objekt-Teleskop (4MOST) wird am VISTA-Teleskop (Visible and Infrared Survey Telescope for Astronomy) am Paranal Observatorium der ESO im Norden Chiles installiert werden und über eine Laufzeit von 15 Jahren rund 75 Millionen Spektren von Objekten im südlichen Himmel erfassen.

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Echtzeitanalysen für die medizinische Diagnostik

Echtzeitanalysen für die medizinische Diagnostik

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 30.09.2016 13:43

16. August 2016. Im Rahmen aktueller Technologietransferprojekte ist es AIP-Wissenschaftlern gelungen, die in der Astrophysik entwickelte Methode der spektralen Bildgebung erfolgreich für die Diagnostik in der Medizin einzusetzen. Hierbei wird im Unterschied zu digitalen Kameras für jeden Bildpunkt nicht nur ein Helligkeitswert registriert, sondern ein ganzes Spektrum aufgezeichnet. Das AIP hat sich mit diesem Verfahren, das auch Integrale Feldspektroskopie (IFS) genannt wird, international einen Namen gemacht. Die Methode wird unter anderem für die Instrumente PMAS und MUSE eingesetzt.

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Vermessung der Dunklen Energie

Vermessung der Dunklen Energie

erstellt von Gabriele Schoenherr zuletzt verändert: 01.09.2016 09:29

14. Juli 2016. Die internationale Forschungskollaboration des Baryon Oscillation Spectroscopic Survey (BOSS) hat diese Woche neue Studien zu den Eigenschaften Dunkler Energie veröffentlicht. Dunkle Energie ist die Antriebsfeder der beschleunigten Expansion unseres Universums. Die neuen Arbeiten, welche diese Woche bei der Fachzeitschrift “The Monthly Notices of the Royal Astronomical Society” eingereicht wurden, basieren auf einer dreidimensionalen Karte von rekordverdächtigen 1,2 Millionen Galaxien, die mit dem Sloan Digital Sky Survey III (SDSS-III) beobachtet wurden. Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) hat nachhaltig zur Datenanalyse und zur theoretischen Modellierung der BOSS-Daten beigetragen.

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Andere Sonnen haben auch den Dreh raus

Andere Sonnen haben auch den Dreh raus

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 14.07.2016 13:42

17. Mai 2016. Astrophysiker des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) und der John Hopkins Universität in Baltimore (JHU) haben Rotationsperioden von Sternen innerhalb eines Haufens untersucht und dabei entdeckt, dass Sterne, die etwa so alt wie unsere Sonne sind, auch in weiteren Punkten große Ähnlichkeit zu unserem Heimatstern zeigen. So stellten sie fest, dass die vermessenen Sterne für eine Drehung um sich selbst rund 26 Tage benötigten – die gleiche Zeit, die auch die Sonne für eine Drehung um ihre Achse braucht. Diese Entdeckung bestärkt die bisherige Annahme einer engen Verknüpfung der Prozesse auf unserer Sonne und anderen Sternen, auch „solar-stellar connection“ genannt. Ein fundamentales Prinzip, das die moderne solare und stellare Astrophysik maßgeblich beeinflusst.

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Kosmische Leuchtfeuer im Kern der Milchstraße

Kosmische Leuchtfeuer im Kern der Milchstraße

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 14.07.2016 13:43

22. April 2016. Ein internationales Team von Astrophysikern unter Leitung von Dr. Andrea Kunder, Wissenschaftlerin am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP), hat entdeckt, dass der zentrale Bereich der Milchstraße eine sehr alte Generation von Sternen beheimatet, welche völlig andere Bewegungsmuster zeigen als die übrigen, jüngeren Sterne. Diese so genannten RR Lyrae Sterne sind über 10 Milliarden Jahre alt. Ihre abweichenden Umlaufbahnen belegen, dass sie einen anderen und älteren Ursprung haben müssen als die übrigen Sterne im Kern. Aus ihren Untersuchungen können die Astronomen somit Rückschlüsse auf die Entstehungsgeschichte des Kerns der Milchstraße ziehen.

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Neugierig auf Galaxien? Dritte CALIFA-Datenveröffentlichung

Neugierig auf Galaxien? Dritte CALIFA-Datenveröffentlichung

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 14.07.2016 13:43

11. April 2016. Die Himmelsdurchmusterung CALIFA, der „Calar Alto Legacy Integral Field Area Survey“, veröffentlicht nach sechs Jahren Laufzeit alle gesammelten Beobachtungsdaten. Die Eigenschaften von rund 600 Galaxien sind für alle Interessierten öffentlich über die Website http://califa.caha.es abrufbar. Die astronomische Gemeinschaft erhält somit freien Zugang zum größten jemals gewonnenen Datensatz räumlich aufgelöster Eigenschaften von Galaxien. Die CALIFA-Daten wurden mit dem am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) gebauten Integralfeld-Spektrographen PMAS gewonnen.

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Die fehlenden Braunen Zwerge

Die fehlenden Braunen Zwerge

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 14.07.2016 13:41

8. April 2016. Im Zuge einer neuen Analyse des aktualisierten Datenbestands von Beobachtungen sonnennaher Brauner Zwerge haben Potsdamer Astronomen festgestellt, dass eine große Anzahl Brauner Zwerge bislang unentdeckt geblieben sein muss.

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Kosmische Strahlung im Radio

Kosmische Strahlung im Radio

erstellt von Janine Fohlmeister zuletzt verändert: 07.03.2016 14:24

3. März 2016. LOFAR, das Low-Frequency Array Radioteleskop, beobachtete ultrakurze, helle Radioimpulse von Elementarteilchen, die mit beinahe Lichtgeschwindigkeit in die Erdatmosphäre eintreten. Die Teilchen wurden vor Millionen Jahren von einem kosmischen Beschleuniger abgefeuert. Ein internationales Team von Astronomen, darunter eine Reihe von Wissenschaftlern des „German Long Wavelength Consortium“ (GLOW), entschlüsselte jetzt die Radiosignale der kosmischen Eindringlinge und gewann dadurch Erkenntnisse über ihre Herkunft und physikalische Natur. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe von Nature veröffentlicht.

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Die Rekonstruktion des Universums

Die Rekonstruktion des Universums

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 19.02.2016 11:10

16. Februar 2016. Die BOSS-Himmelsdurchmusterung hat Rotverschiebungen von mehr als einer Million Galaxien gemessen und so ein dreidimensionales Bild von Lichtquellen unseres Universums erstellt. Ein Team von Astrophysikern hat auf dieser Datenbasis jetzt tausende Galaxien reproduziert. Sie konnten so Messunsicherheiten der Beobachtungen bestimmen. Erstmalig wurden dafür Galaxienpaare und Gruppen von drei Galaxien gleichermaßen in Einzelgalaxien separiert, so dass das kosmische Netz und insbesondere auch die leeren Regionen zwischen den Galaxien genauer definiert werden konnten. Dieses Vorgehen bildete die Grundlage für die nachfolgenden Berechnungen.

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Eine kosmische Kollision

Eine kosmische Kollision

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 09.12.2015 12:06

9. Dezember 2015. Auf neuen Aufnahmen des Very Large Telescopes der ESO am Paranal-Observatorium sind die spektakulären Auswirkungen eines 360 Millionen Jahre alten kosmischen Zusammenstoßes deutlich zu erkennen. Unter den Überbleibseln findet sich auch eine seltene und rätselhafte junge Zwerggalaxie, die jetzt erstmals mithilfe des MUSE Spektrographen beobachtet wurde.

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Erster Film von Sternflecken außerhalb des Sonnensystems

Erster Film von Sternflecken außerhalb des Sonnensystems

erstellt von Kerstin Mork zuletzt verändert: 21.10.2015 09:05

20. Oktober 2015. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) haben einen Film erstellt, der erstmalig zeigt, wie sich Sternflecken auf einem anderen Stern als unserer Sonne entwickeln. Hochaufgelöste spektroskopische Langzeitbeobachtungen der robotischen STELLA Teleskope auf Teneriffa zeigen das Wachsen und Verschwinden riesiger Sternflecken auf dem Roten Riesenstern XX Tri über einen Zeitraum von sechs Jahren. Die Variabilität der Flecken weist auf einen Magnetzyklus des Sterns hin, der mit dem der Sonne vergleichbar ist, jedoch deutlich stärker ausfällt.

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