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Forschungstechnik

 

 

Von der Forschungstechnik, bestehend aus 14 Mitarbeitern, werden die instrumentellen Voraussetzungen für die astronomische Forschung geschaffen.

 

Mit der Inbetriebnahme des neuen Technologiegebäudes (Schwarzschildhaus) im März 2000 verfügt das AIP über die Möglichkeiten, zur Entwicklung von bodengebundenen Großteleskopen, Fokalinstrumenten und Weltraumobservatorien beizutragen.

 

Ein weiterer Technologieneubau kam 2010 hinzu, der neben wissenschaftlichen Arbeitsplätzen Optiklabore, Großrechner, eine Integrationshalle und eine große Kühlkammer bis –80°C beherbergt.

 

 

Das erste, komplett am AIP entwickelte Instrument ist PMAS, das sich im Routinebetrieb am 3,5-m-Teleskop am Calar Alto in Spanien bewährt hat und dort inzwischen das meistbenutzte Instrument ist. Ebenfalls fertig gestellt und in Betrieb ist das Sonnenteleskop GREGOR sowie die AGW-Einheiten für das Large Binocular Telescope in Arizona. An unsere Partner ausgeliefert wurden die Geräte für die Projekte MUSE und eRosita.

Aktuelle Projekte sind das Potsdam Echelle Polarimetric and Spectroscopic Instrument für das LBT (PEPSI), VIRUS, ARGOS, STIX und 4MOST. Dazu kommen die automatischen 1,2-m-Teleskope STELLA-I und STELLA-II.

Im Schwarzschildhaus stehen:

  • die mit einem modernen Maschinenpark ausgestattete
    Werkstatt mit Montagehalle und Lager

  • das Konstruktionsbüro mit drei CAD-Arbeitsplätzen
  • eine Messmaschine

  • ein aus drei Räumen bestehendes Elektroniklabor
  • das Detektorlabor

  • ein Reinraum der Klasse IV
  • das in drei einzelne Räume untergliederte, aber über Rolltore zu einer Einheit kombinierbare Optiklabor

  • eine Faraday-Kabine zur störungsfreien Untersuchung von Detektorsystemen
  • eine aus zwei Bereichen bestehende Integrationshalle mit einem Teleskopsimulator mit dem Untersuchungen zu Verhalten von Instrumenten unter Teleskopbedingungen durchgeführt werden können

 

Moderne CAD Arbeitsplätze für die Entwicklung optischer Systeme, für Schaltungsentwicklung des Elektronikbereiches, sowie für die mechanische Konstruktion ermöglichen eine hohe Effizienz bei geringem Personaleinsatz.

Die feinmechanische Werkstatt mit vier Mitarbeitern, in der auch Lehrlingsausbildung erfolgt, besitzt einen hochmodernen Dreh- und Fräsmaschinenpark (5-Achsfräse).

 

Neben der Wartung der im Einsatz befindlichen Instrumente ist die Pflege historischer Instrumente (Großer Refraktor Potsdam, Telegrafenberg) Aufgabe der Forschungstechnik.

 

FOTOGALERIE zu Arbeiten der Forschungstechnik

 

 

Leitung: Dr. Roger Haynes

Stellv. Leitung: Svend-Marian Bauer

Leitung mech. Werkstatt: Jens Paschke