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Aktuelles

16.02. Babelsberger Sternennacht

Laniakea (Credit: N. Libeskind, B. Tully and Scientific American 2016)

16.02. Babelsberger Sternennacht

Am 16. Februar ab 19:15 lädt das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) wieder zu Babelsberger Sternennacht ein. Dr. Noam Libeskind gibt Einblicke in "Unsere kosmische Heimat".

Was ist unser Platz im Universum? Wo sind wir und wie sieht unsere kosmische Nachbarschaft aus? Wie können Astronomen überhaupt einen dreidimensionalen Atlas des Universums erstellen während dieses sich immer weiter ausdehnt und Galaxien sich gegenseitig anziehen?

In seinem Vortrag "Unsere kosmische Heimat" erläutert Noam Libeskind neue Erkenntnisse über die astronomische Vermessung des Kosmos. Der Superhaufen „Laniakea“ erstreckt sich über eine halbe Milliarde Lichtjahre im Weltraum und umfasst über 100.000 von uns beobachtbare Galaxien. Er ist ohne Zweifel die größte je vom Menschen entdeckte Struktur, mit der wir unseren eigenen Platz im Universum vergleichen können.

Im Anschluss bieten wir eine Führung über das Gelände und – bei klarer Sicht – die Beobachtung an einem unserer Spiegelteleskope an.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Freier Eintritt, keine Anmeldung erforderlich.

Veranstaltungsort: AIP, An der Sternwarte 16, 14482 Potsdam

 

Weitere Termine Babelsberger Sternennächte

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Wissenschaft ist international

Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen

Wissenschaft ist international

3. Februar 2017. Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen in Deutschland spricht sich gegen das Einreise-Dekret aus, das US-Präsident Donald Trump am 27. Januar 2017 erlassen hat. Es ist "eine ...

In der Stellungnahme heißt es: "Wissenschaftliche Erkenntnisse können nur in einem offenen, freien und internationalen Diskurs gewonnen werden. Hierfür ist der persönliche Austausch über akademische Disziplinen, Nationen und Kulturen hinweg notwendig. Das vom US-Präsidenten am vergangenen Freitag erlassene Dekret ist eine pauschale Benachteiligung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft und damit ein Angriff auch auf die Grundwerte der Wissenschaft. Deutsche Wissenschaftsorganisationen sehen daher das Präsidialdekret mit größter Besorgnis. Es ist kein geeignetes Mittel im notwendigen Kampf gegen Terrorismus und wird den für die wissenschaftliche Zusammenarbeit so wesentlichen internationalen Austausch empfindlich beeinträchtigen."

Zur Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen.

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Karl Schwarzschild Fellow: Arianna Di Cintio

Arianna Di Cintio (Foto: privat)

Karl Schwarzschild Fellow: Arianna Di Cintio

13. Januar 2017. Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) begrüßt Dr. Arianna Di Cintio als Karl Schwarzschild Fellow. Arianna Di Cintio hat zuletzt als DARK Fellow in Kopenhagen gefor...

Die gebürtige Italienerin studierte an der Universitá degli Studi di Roma Sapienza, wo sie 2006 ihren Bachelor und 2009 ihren Master-Abschluss in Physik und Astrophysik erhielt. Anschließend promovierte sie von 2010-2014 an der Universidad Autónoma de Madrid in Spanien. Bereits 2012 kam sie zu einem dreimonatigen Gastaufenthalt im Rahmen ihrer Promotion an das AIP. Diese wissenschaftliche Zusammenarbeit kann Arianna Di Cintio nun als Schwarzschild Fellow am AIP erneut ausbauen.

Arianna Di Cintios Forschungsschwerpunkte sind die Galaxienentstehung und –entwicklung, welche sie mit numerischen kosmologischen Methoden untersucht. Sie konzentriert sich dabei auf kleinskalige Poblemstellungen des heutigen kosmologischen Modells, um ein besseres Verständnis der Natur Dunkler Materie zu erlangen. Sie ist außerdem Teil des CLUES-Projektes, einer internationalen Kollaboration unter Mitwirkung des AIP, welche Eigenschaften von Galaxien im Lokalen Universum erforscht.  Gemeinsam mit den AIP-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Abteilung Kosmologie plant Arianna Di Cintio, Zwerggalaxien in der lokalen Umgebung zu erforschen.

Das Karl Schwarzschild Fellowship Programm wird abwechselnd in den Forschungsbereichen Extragalaktische Astrophysik und Kosmische Magnetfelder ausgeschrieben und in einem internationalen Wettbewerb vergeben. Von einem Karl Schwarzschild Fellow wird neben einer Promotion in den vergangenen fünf Jahren erwartet, dass er oder sie als exzellenter Nachwuchswissenschaftler die Forschung des AIP mit einem eigenständigen Forschungsprogramm bei gleichzeitiger Betreuung von Studierenden bereichert.

Am AIP wird die Forschungstradition der Berliner Sternwarte und des Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam (AOP) weitergeführt. Das breite wissenschaftliche Profil des AIP reicht von der Sonnenphysik bis hin zur Kosmologie und macht es damit attraktiv für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt. Zahlreiche weitere Forschungsinstitute finden sich ebenfalls in Potsdam; unter ihnen das Albert-Einstein Institut für Gravitationsphysik sowie das Institut für Physik und Astronomie der Universität Potsdam.

Wissenschaftlicher Kontakt: Dr. Arianna Di Cintio, +49 331 7499 346, adicintio@aip.de

Pressekontakt: Dr. Janine Fohlmeister, 0331-7499 802, presse@aip.de

 

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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Akademiepreis für AIP-Wissenschaftlerin Else Starkenburg

Von links: Michael Kunze, Akademiepräsident Andreas Gardt, Else Starkenburg und Minister Stefan Wenzel. Foto: Adrienne Lochte.

Akademiepreis für AIP-Wissenschaftlerin Else Starkenburg

28. November 2016. Am 26. November 2016 hat die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen ihren diesjährigen Physikpreis an Dr. Else Starkenburg vom Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)...

In den Niederlanden aufgewachsen studierte Else Starkenburg an der Universität Groningen. 2011 promovierte sie dort am Kapteyn Institut mit ihrer Arbeit zu "Galactic archaeology in and around the Milky Way”. Zusätzlich schloss Else Starkenburg den Studiengang "Theoretische Philosophie" ab. Nach ihrer Promotion forschte Else Starkenburg an der University of Victoria in Kanada. 2014 kam Else Starkenburg als Karl Schwarzschild Fellow an das AIP. Im Fokus ihrer wissenschaftlichen Arbeit stehen die Erforschung der Milchstraße sowie die Untersuchung von Satellitengalaxien in deren Umkreis. Seit 2015 leitet sie zudem die Emmy Noether Forschungsgruppe „Die frühe Milchstraße“ am AIP.

Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen verleiht aus Mitteln, die sie Verlagen, Industrieunternehmen und sonstigen Stiftern verdankt, jährlich je einen Preis auf dem Gebiet der Biologie, der Chemie und der Physik für herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die von jungen, in der Regel deutschen oder in Deutschland tätigen Forschern in internationalen Zeitschriften veröffentlicht worden sind.

Meldung der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.

 

Wissenschaftlicher Kontakt: Dr. Else Starkenburg, 0331-7499 213, estarkenburg@aip.de

Pressekontakt: Kerstin Mork, 0331-7499 803, presse@aip.de

 

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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10 Jahre STELLA auf Teneriffa

STELLA auf Teneriffa. Credit: AIP

10 Jahre STELLA auf Teneriffa

8. November 2016. Die zwei robotischen STELLA-Teleskope des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) beobachten seit 2006 den Nachthimmel am Observatorio del Teide auf Teneriffa. STELLA ste...

STELLA hat in den vergangenen zehn Jahren zahlreiche spannende wissenschaftliche Resultate geliefert, die mit klassischen Teleskopen nicht oder nur sehr schwer zu erreichen gewesen wären. Dies erklärt sich daraus, dass STELLA explizit für die Beobachtung einzelner Objekte – insbesondere magnetisch aktiver Sterne – über einen sehr langen Zeitraum konstruiert wurde. So konnten mit den robotischen Teleskope ganze magnetische Aktivitätszyklen an entfernten Sternen beobachtet werden und erstmalig die Zerfallszeit von Sternenflecken bestimmt werden. Darüber hinaus gelang mit STELLA der Nachweis, dass es so gut wie keine Abweichung von der Regel der abnehmenden Rotationsperiode alter Sterne gibt und im Umkehrschluss über die Bestimmung der Rotationsperiode von Sternen auf ihr Alter geschlossen werden kann.

Der völlig autonome, robotische Betrieb der beiden STELLA-Teleskope ist, auch im internationalen Vergleich, außergewöhnlich. Für den Beobachtungsbetrieb ist kein Wissenschaftler vor Ort; sämtliche Entscheidungen werden durch Software-Algorithmen getroffen. So misst eine Wetterstation permanent Temperatur, Niederschlag, Luftfeuchte und Windgeschwindigkeit; eine separate Kamera sucht den Himmel nach Wolken ab; bei Einbruch der Nacht fällt die Entscheidung, ob das Wetter gut genug ist, das Dach zu öffnen und Beobachtungen durchzuführen. Sämtliche Steuerungsaufgaben, von der Positionierung der Teleskope über die Fokussierung bis zur Nachführkontrolle werden ebenfalls von der Software übernommen.

 

Observatorio del Teide

Das Observatorium auf Teneriffa gehört zu den internationalen Zentren der Sonnen- und Sternbeobachtung. Umgeben vom Atlantik bieten die vulkanischen Berge der Kanarischen Insel optimale Bedingungen für astronomische Beobachtungen. Neben STELLA ist das AIP an diesem Standort auch am Betrieb des größten europäischen Sonnenteleskops GREGOR und des Vakuum Turm Teleskops (VTT) beteiligt.

 

Weitere Informationen:

Wissenschaftlicher Kontakt: Dr. Thomas Granzer, 0331-7499 350, tgranzer@aip.de

Pressekontakt: Kerstin Mork, 0331-7499 803, presse@aip.de

 

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

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