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Meteore, Meteoroide und Atmosphäre

 

Meteore

Die Tabelle zeigt die Daten der bekanntesten Meteorströ me. Bei breiten Maxima ist keine genaue Peak-Zeit angegeben. Genauere Hinweise gibt es im Meteor Shower Calendar (auch auf Deutsch) der International Meteor Organization (IMO). Die Sichtbarkeitsperiode bezieht sich auf die Zeit, in der der Meteore des Stromes durch visuelle Beobachtungen leicht erkannt werden. Daher ist hier ein engerer Zeitraum als in den meisten anderen Tabellen angegeben. Bilder sind a.u. hier zu finden.

 

                             Sichtbarkeit          (Haupt-)                      maximale
                                  von-bis           Maximum                      Anzahl/Stunde
Lyriden                   Apr 16-28       2018 Apr  22, 18UT            20
Eta Aquariiden Mai 00-20 2018 Mai 06 bis 60 (von 40 g N)
Perseiden Aug 00-24 2018 Aug 12,20UT 100 Draconiden Okt 07-10 2018 Okt 09, 00 UT 10 unsicher

Orioniden Okt 01-31 2018 Okt 21/22 25 Leoniden Nov 13-30 2018 Nov 17,23UT 15 auch Nov 17 + 19 Geminiden Dez 04-17 2018 Dez 14, 14 UT 140
Ursiden Dez 20-23 2018 Dez 22, 19 UT 10
Quadrantiden Jan 00-10 2019 Jan 04, 23 UT 100
Lyriden Apr 16-28 2019 Apr 23, 00UT 20
Eta Aquariiden Mai 00-18 2019 Mai 06 bis 60 (nur s von 40 g N)

Atmosphärische Optik

Besondere Effekte treten oft auf, wenn die Objekte in Horizontnähe stehen oder die Sonne bei tiefem Stand Wolken u.a. beleuchtet. Beispiel: eine orografische Wolke direkt über der Spitze des Teide (Teneriffa). Die Sonne befand sich unmittelbar oberhalb des Bildfeldes.

Ein besonderer Kleinplanet

Der Kleinplanet 20518 Rendtel wurde von Andre Knöfel am 12. September 1999 entdeckt. Es ist ein Hauptgürtel-Objekt mit einer Halbachse von a=3.2 au.

Leuchtende Nachtwolken (NLC)

Diese ungewöhnlichen Wolken wurden von Backhouse, Jesse und Leslie zuerst 1885 beschrieben. Jesse initiierte daraufhin ein Beobachtungsprogramm. Eines der überraschenden Ergebnisse war die Höhe der NLC von 83 km die in allen Beobachtungen seitdem wiederkehrte. Obwohl es einige systematische Beobachtungsserien gibt, sind immer noch Einzelheiten ungeklärt. Es scheint enge Verbindungen zu den Polaren Mesosphärischen Echos (PMSE) zu geben - siehe die Webseite des Schwedischen IRF. Beobachtungshinweise und Details auch auf der Seite des Arbeitskreises Meteore .