Künstlicher Stern über Potsdam: Wie Berliner Lasertechnologie hilft, das Universum zu erforschen
Ein künstlicher Stern über Potsdam wurde am Montagabend zum sichtbaren Symbol für eine Erfolgsgeschichte aus Berlin-Brandenburg: Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) und TOPTICA EAGLEYARD kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft zusammen, um die internationale Bedeutung der Hauptstadtregion als Zentrum für Photonik-, Laser- und Raumfahrttechnologien zu würdigen.
Höhepunkt des Abends war die Live-Demonstration eines Guide Star Lasers von TOPTICA PROJECTS. Die Technologie erzeugt einen künstlichen Referenzstern in der Atmosphäre und ermöglicht es modernen Großteleskopen, störende Einflüsse der Erdatmosphäre auszugleichen. So entstehen deutlich schärfere Bilder des Universums - eine Schlüsseltechnologie für die moderne Astronomie. Diese Technologie wurde den Gästen direkt eindrucksvoll am Nachthimmel mit einem gelben Laserstrahl über Potsdam demonstriert.
Doch die eigentliche Geschichte reicht weit über diesen spektakulären Moment hinaus: Berlin-Brandenburg zählt heute zu den weltweit führenden Standorten für Photonik und Lasertechnologie. Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Region entwickeln Schlüsseltechnologien, die in Wissenschaft, Industrie, Medizintechnik und zunehmend auch in der Raumfahrt zum Einsatz kommen.
„Wenn wir über Raumfahrt sprechen, denken viele zuerst an Raketen oder Satelliten. Weniger sichtbar sind die Schlüsseltechnologien dahinter. Genau hier gehört Berlin-Brandenburg zu den internationalen Spitzenstandorten. Die Region entwickelt Technologien, die helfen, das Universum besser zu verstehen und zukünftige Weltraummissionen überhaupt erst möglich machen“, sagte Claus Heitmann, Geschäftsführer von TOPTICA EAGLEYARD. Das Unternehmen entwickelt und produziert Hochleistungs-Laserdioden für anspruchsvolle Anwendungen in Wissenschaft, Industrie, Life Science und Raumfahrt. Diese Laserdioden kommen weltweit dort zum Einsatz, wo höchste Präzision, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit gefragt sind, wie z.B. bei NASA und ESA-Missionen.
Die Veranstaltung fand im Anschluss an das internationale „EPIC Technology Meeting on Photonics for Space and New Space“ statt und brachte renommierte Vertreter der europäischen Photonikbranche zusammen. Auf dem Programm standen unter anderem Vorträge zu astronomischer Forschung, zur Zukunft der europäischen Photonikindustrie sowie zu Raumfahrtmissionen, die auf modernste Photoniktechnologien angewiesen sind. „Wenn Expertinnen und Experten aus ganz Europa, internationale Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Vertreter großer Raumfahrtprojekte nach Potsdam kommen, dann zeigt das, welche Strahlkraft dieser Standort inzwischen entwickelt hat. Das EPIC Technology Meeting hat eindrucksvoll sichtbar gemacht, dass Berlin-Brandenburg zu den wichtigsten Zentren für Photonik und Space-Technologien in Europa gehört. Wir sind stolz, Gastgeber dieser internationalen Plattform gewesen zu sein“, sagte Prof. Dr. Martin Roth vom AIP.
Besonders hervorgehoben wurde dabei die enge Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen in der Region. Während in Institutionen wie dem AIP Grundlagenforschung im Fokus steht, überführen Unternehmen wie TOPTICA EAGLEYARD innovative Technologien in zuverlässige industrielle Produkte, die in Serie produziert werden können. „Die Stärke unserer Region liegt nicht nur in exzellenter Forschung, sondern vor allem darin, daraus marktfähige Technologien zu entwickeln. Forschung trifft hier auf Industrie – und aus Ideen werden Lösungen mit weltweiter Wirkung“, so Heitmann weiter.
Die Veranstaltung machte deutlich: Viele Technologien, die heute zur Erforschung des Universums beitragen oder zukünftige Raumfahrtanwendungen ermöglichen, entstehen nicht nur in internationalen Raumfahrtzentren, sondern auch in Laboren, Forschungsinstituten und Unternehmen in Berlin und Brandenburg. „Wer heute Abend hier war, konnte erleben, was möglich wird, wenn exzellente Forschung auf starke Industrie trifft. Viele der Technologien, die die Zukunft prägen werden, entstehen bereits heute in Berlin und Brandenburg. Darauf können wir stolz sein – und das sollten wir auch selbstbewusst erzählen“, fasste Claus Heitmann zusammen.
Über TOPTICA EAGLEYARD:
TOPTICA EAGLEYARD mit Sitz in Berlin-Adlershof ist ein führender Anbieter von Hochleistungs-Laserdioden im Wellenlängenbereich von 630 nm bis 1120 nm. Die Produkte von TOPTICA EAGLEYARD kommen weltweit zum Einsatz und vereinen maximale Leistung, außergewöhnliche Lebensdauer sowie exzellente Strahlqualität, hierbei liegt ein besonderer Fokus auf dem hohen Integrationslevel. Dadurch eignen sich diese Laserdioden besonders für anspruchsvolle Anwendungen in Industrie, Medizintechnik, Wissenschaft und Raumfahrt.
Das Unternehmen wurde 2002 als Ausgründung des renommierten Ferdinand-Braun-Instituts (FBH) gegründet. Heute nimmt TOPTICA EAGLEYARD dank seines einzigartigen Portfolios an GaAs-basierten Laserdioden eine führende Position in seinem Marktsegment ein. Das Unternehmen überführt Forschungsergebnisse zu marktfähige, die weltweit direkt oder über Partner vertrieben werden. Seit 2013 gehört TOPTICA EAGLEYARD zur TOPTICA-Gruppe.
Weitere Informationen
www.toptica-eagleyard.com
Bilder
Ein künstlicher Stern wurde am Montagabend über dem AIP Campus projiziert
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Höhepunkt des Abends war die Live-Demonstration eines Guide Star Lasers von TOPTICA PROJECTS.
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Die Veranstaltung fand im Anschluss an das internationale „EPIC Technology Meeting on Photonics for Space and New Space“ statt und brachte Vertreter der Photonikbranche zusammen.
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Der Guide Star Lasers am Nachthimmel von Potsdam. Die Technologie erzeugt einen künstlichen Referenzstern in der Atmosphäre und ermöglicht es modernen Großteleskopen, störende Einflüsse der Erdatmosphäre auszugleichen.
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