Magnetohydrodynamik und Turbulenz

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Bild: AIP/R. Arlt

Kosmische Erscheinungen sind oft magnetisch bedingt. Komplizierte Materie­strömungen können im so genannten Dynamoprozess selbst geringfügige magnetische Saatfelder verstärken. Umgekehrt kann die Anwesenheit von Magnetfeldern zu Instabilitäten führen, die die Strömungen nachhaltig beeinflussen. Die Forschung befasst sich daher hauptsächlich mit der Theorie der Magnetfelder in Sternen, die im Wechselspiel mit der differentiellen Rotation der Sterne betrachtet wird. Die Anwendungsgebiete reichen aber von Planeten über nahezu alle Arten von Sternen bis hin zu interstellarer Materie und Galaxien. In Strahlungszonen von Sternen können magnetische Instabilitäten zu effizientem Drehimpulstransport führen und für die Sternentwicklung eine große Rolle spielen.

Letzte Aktualisierung: 17. November 2020