Virtuelle Babelsberger Sternennacht am 15. Januar 2026

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Ein Stern und sein Planet in einer künstlerischen Darstellung. Wie beeinflussen sich Sterne und Planeten gegenseitig?

Bild: ESO/M. Kornmesser
14. Januar 2026 //

Im nächsten Vortrag der virtuellen Babelsberger Sternennächte des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) zum Thema „Was stimmt nicht mit der Hubble-Konstante“ von Prof. Dr. Matthias Steinmetz geht es um die Messung dieser Konstante und die Ausdehnung des Universums. Das Video des Vortrags wird ab Donnerstag, den 18.12.2025, auf dem YouTube-Kanal „Urknall, Weltall und das Leben“ ausgestrahlt.

Dr. Nikoleta Ilić Petković ist Postdoktorandin in der Forschungsgruppe Sternphysik und Exoplaneten und erklärt in ihrem Vortrag, wie Sterne und ihre Planeten sich gegenseitig beeinflussen können. Dabei spielen vor allem zwei Effekte eine Rolle: die elektromagnetische Wechselwirkung und die Gezeitenwechselwirkung. Beide Effekte kennen wir von der Erde: Wenn elektrisch geladene Teilchen aus dem Sonnenwind durch das Erdmagnetfeld auf die Atmosphäre gelenkt werden, können leuchtende Polarlichter entstehen. Dieses Phänomen wurde auch bei anderen Planeten des Sonnensystems wie dem Jupiter beobachtet und kann ebenfalls bei Exoplaneten vorkommen.

Die Gezeitenkräfte von Mond und Sonne sind auf der Erde für Ebbe und Flut verantwortlich. Der umgekehrte Einfluss von Planeten auf ihren Stern ist im Sonnensystem jedoch nur sehr schwer nachweisbar. Hier kommen Exoplaneten ins Spiel: Viele dieser fernen Planeten befinden sich so nah an ihrem Mutterstern, dass messbare Gezeiten- und elektromagnetische Wechselwirkungen auftreten können. Der Vortrag erläutert diese Wechselwirkungen und ihre möglichen Folgen für die Sterne.

In der Regel jeweils am 3. Donnerstag des Monats ab 20 Uhr sind die Vorträge der virtuellen Babelsberger Sternennächte unter

https://www.aip.de/babelsberger-sternennaechte

bzw. über die YouTube-Kanäle Urknall, Weltall und das Leben oder videowissen verfügbar und können im Anschluss jederzeit abgerufen werden.

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Ein Stern und sein Planet in einer künstlerischen Darstellung. Wie beeinflussen sich Sterne und Planeten gegenseitig?

Bild: ESO/M. Kornmesser
14. Januar 2026 //

Im nächsten Vortrag der virtuellen Babelsberger Sternennächte des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) zum Thema „Was stimmt nicht mit der Hubble-Konstante“ von Prof. Dr. Matthias Steinmetz geht es um die Messung dieser Konstante und die Ausdehnung des Universums. Das Video des Vortrags wird ab Donnerstag, den 18.12.2025, auf dem YouTube-Kanal „Urknall, Weltall und das Leben“ ausgestrahlt.

Dr. Nikoleta Ilić Petković ist Postdoktorandin in der Forschungsgruppe Sternphysik und Exoplaneten und erklärt in ihrem Vortrag, wie Sterne und ihre Planeten sich gegenseitig beeinflussen können. Dabei spielen vor allem zwei Effekte eine Rolle: die elektromagnetische Wechselwirkung und die Gezeitenwechselwirkung. Beide Effekte kennen wir von der Erde: Wenn elektrisch geladene Teilchen aus dem Sonnenwind durch das Erdmagnetfeld auf die Atmosphäre gelenkt werden, können leuchtende Polarlichter entstehen. Dieses Phänomen wurde auch bei anderen Planeten des Sonnensystems wie dem Jupiter beobachtet und kann ebenfalls bei Exoplaneten vorkommen.

Die Gezeitenkräfte von Mond und Sonne sind auf der Erde für Ebbe und Flut verantwortlich. Der umgekehrte Einfluss von Planeten auf ihren Stern ist im Sonnensystem jedoch nur sehr schwer nachweisbar. Hier kommen Exoplaneten ins Spiel: Viele dieser fernen Planeten befinden sich so nah an ihrem Mutterstern, dass messbare Gezeiten- und elektromagnetische Wechselwirkungen auftreten können. Der Vortrag erläutert diese Wechselwirkungen und ihre möglichen Folgen für die Sterne.

In der Regel jeweils am 3. Donnerstag des Monats ab 20 Uhr sind die Vorträge der virtuellen Babelsberger Sternennächte unter

https://www.aip.de/babelsberger-sternennaechte

bzw. über die YouTube-Kanäle Urknall, Weltall und das Leben oder videowissen verfügbar und können im Anschluss jederzeit abgerufen werden.

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Die Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der Sterne, Sonne und Exoplaneten sowie der extragalaktischen Astrophysik. Einen wesentlichen Anteil bildet die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.
Letzte Aktualisierung: 14. Januar 2026