Virtuelle Babelsberger Sternennacht am 17. September 2026

Foto eines ringförmigen Nebels mit grünem Zentrum und rotem äußeren Ring

Diese Aufnahme des planetarischen Nebels M57 gelang mit einer neuartigen Kamera auf Basis eines Silizium-CMOS-Chips des Deutschen Zentrum für Astrophysik.

Bild: DZA
17. September 2026 //

Im nächsten Vortrag der virtuellen Babelsberger Sternennächte des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) mit dem Titel „Von Kohlenstoff zu Silizium“ berichtet Prof. Dr. Martin Roth über Astronomie, Spektroskopie, Halbleitertechnik und neue Entwicklungen am Deutschen Zentrum für Astrophysik (DZA). Das Video des Vortrags wird ab Donnerstag, 17.09.2026, auf dem YouTube-Kanal „Urknall, Weltall und das Leben“ ausgestrahlt.

Prof. Dr. Martin Roth forscht am AIP in der Gruppe Astrophotonik sowie am Deutschen Zentrum für Astrophysik (DZA), das gerade in der Lausitz entsteht. Sein Vortrag "Von Kohlenstoff zu Silizium" befasst sich mit der Nutzung von hochreinem Silizium für Zwecke der beobachtenden Astronomie im optischen Spektralbereich – sozusagen als Sinnbild für den Wandel von einer auf Kohleabbau beruhenden Wirtschaft hin zu Silizium-basierter Halbleiterindustrie. Im Kontext der Astronomie geht es dabei um Halbleiter-Bildsensoren. Hier findet gerade ein Umbruch statt: die seit den 1980er Jahren dominierende Technologie der CCD-Detektoren auf Siliziumbasis wird gerade von der Technologie der CMOS-Bildsensoren abgelöst, die ebenfalls aus Silizium hergestellt werden, aber auf einem für die Industrie einfacher zu beherrschenden Prozess beruhen.

Als Beispiel wird der Einsatz eines neuartigen, besonders leistungsfähigen CMOS Bildsensors für die zeitaufgelöste Photometrie erörtert, der in einem Pilotprojekt des gerade gegründeten Deutschen Zentrums für Astrophysik ans Teleskop gebracht worden ist. Der Vortrag schließt mit einer Perspektive für die zukünftige Forschung im Zusammenhang mit der Beobachtung von Verschmelzungsprozessen von kompakten Objekten und Schwarzen Löchern, die durch Gravitationswellendetektoren aufgespürt werden.

Das Video wird um 20 Uhr auf dem Kanal Urknall, Weltall und das Leben veröffentlicht.

In der Regel jeweils am 3. Donnerstag des Monats ab 20 Uhr sind die Vorträge der virtuellen Babelsberger Sternennächte unter

https://www.aip.de/babelsberger-sternennaechte

bzw. über die YouTube-Kanäle Urknall, Weltall und das Leben oder videowissen verfügbar und können im Anschluss jederzeit abgerufen werden.

Foto eines ringförmigen Nebels mit grünem Zentrum und rotem äußeren Ring

Diese Aufnahme des planetarischen Nebels M57 gelang mit einer neuartigen Kamera auf Basis eines Silizium-CMOS-Chips des Deutschen Zentrum für Astrophysik.

Bild: DZA
17. September 2026 //

Im nächsten Vortrag der virtuellen Babelsberger Sternennächte des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) mit dem Titel „Von Kohlenstoff zu Silizium“ berichtet Prof. Dr. Martin Roth über Astronomie, Spektroskopie, Halbleitertechnik und neue Entwicklungen am Deutschen Zentrum für Astrophysik (DZA). Das Video des Vortrags wird ab Donnerstag, 17.09.2026, auf dem YouTube-Kanal „Urknall, Weltall und das Leben“ ausgestrahlt.

Prof. Dr. Martin Roth forscht am AIP in der Gruppe Astrophotonik sowie am Deutschen Zentrum für Astrophysik (DZA), das gerade in der Lausitz entsteht. Sein Vortrag "Von Kohlenstoff zu Silizium" befasst sich mit der Nutzung von hochreinem Silizium für Zwecke der beobachtenden Astronomie im optischen Spektralbereich – sozusagen als Sinnbild für den Wandel von einer auf Kohleabbau beruhenden Wirtschaft hin zu Silizium-basierter Halbleiterindustrie. Im Kontext der Astronomie geht es dabei um Halbleiter-Bildsensoren. Hier findet gerade ein Umbruch statt: die seit den 1980er Jahren dominierende Technologie der CCD-Detektoren auf Siliziumbasis wird gerade von der Technologie der CMOS-Bildsensoren abgelöst, die ebenfalls aus Silizium hergestellt werden, aber auf einem für die Industrie einfacher zu beherrschenden Prozess beruhen.

Als Beispiel wird der Einsatz eines neuartigen, besonders leistungsfähigen CMOS Bildsensors für die zeitaufgelöste Photometrie erörtert, der in einem Pilotprojekt des gerade gegründeten Deutschen Zentrums für Astrophysik ans Teleskop gebracht worden ist. Der Vortrag schließt mit einer Perspektive für die zukünftige Forschung im Zusammenhang mit der Beobachtung von Verschmelzungsprozessen von kompakten Objekten und Schwarzen Löchern, die durch Gravitationswellendetektoren aufgespürt werden.

Das Video wird um 20 Uhr auf dem Kanal Urknall, Weltall und das Leben veröffentlicht.

In der Regel jeweils am 3. Donnerstag des Monats ab 20 Uhr sind die Vorträge der virtuellen Babelsberger Sternennächte unter

https://www.aip.de/babelsberger-sternennaechte

bzw. über die YouTube-Kanäle Urknall, Weltall und das Leben oder videowissen verfügbar und können im Anschluss jederzeit abgerufen werden.

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Die Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der Sterne, Sonne und Exoplaneten sowie der extragalaktischen Astrophysik. Einen wesentlichen Anteil bildet die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.
Letzte Aktualisierung: 17. September 2026