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Buchveröffentlichung: Magnetic Processes in Astrophysics

Buchveröffentlichung: Magnetic Processes in Astrophysics

Coveransicht. (Quelle: Wiley-VCH)

16. September 2013. Der Potsdamer Wissenschaftler Günther Rüdiger vom Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) untersucht gemeinsam mit seinen Kollegen Leonid L. Kitchatinov und Rainer Hollerbach magnetische Effekte in kosmischen Objekten. In ihrem jetzt erschienenem Buch „Magnetic Processes in Astrophysics“ werden die Konzepte vorgestellt, mit denen die Rotationsgesetze  der Sonne und der Sterne sowie die Entstehung der galaktischen Magnetfelder mit Computermodellen erklärt werden können. Der Hauptteil des Buches widmet sich der Instabilitätstheorie der großräumigen Magnetfelder und deren numerischen Resultaten. Die für rotierende flüssige Metalle unter dem Einfluss von Magnetfeldern und elektrischen Strömen entwickelten neuartigen Experimente wie PROMISE und GATE führen zur Herausbildung eines modernen magnetohydrodynamischen Zweiges der Laborastrophysik.

 

Der interdisziplinäre Ansatz des Buches berücksichtigt sowohl moderne physikalische und astrophysikalische als auch geowissenschaftliche Fragestellungen.

 

Aus dem Inhalt:

1. Differential Rotation of Stars
2. Radiation Zones: Magnetic Stability and Rotation
3. Quasilinear Theory of Driven Turbulence
4. The Galactic Dynamo
5. The Magneto-Rotational Instability (MRI)
6. The Tayler Instability (TI)
7. Magnetic Spherical Couette Flow

 

„Magnetic Processes in Astrophysics“ ist bei Wiley-VCH erschienen. (ISBN 978-3-527-41034-7)

 

Wissenschaftlicher Kontakt: Prof. Dr. Günther Rüdiger, gruediger@aip.de, 0331-7499 512

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.