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Nachwuchswissenschaftlerpreis des Landes Brandenburg für Mary Williams

25. Oktober 2011. Die AIP-Wissenschaftlerin Mary Williams erhält den mit 20.000 Euro dotierten Nachwuchswissenschaftlerpreis des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Sie wird in der Kategorie Natur- und Ingenieurwissenschaften für ihre Forschung zum "Aquarius-Strom", einem durch sie entdeckten Sternenstrom in unserer Milchstraße ausgezeichnet.
Nachwuchswissenschaftlerpreis des Landes Brandenburg für Mary Williams

Mary Williams, Photo: Mary Williams

Die 34-jährige Neuseeländerin forscht nach Studium und Forschungstätigkeit in Neuseeland und ihrer Promotion in Australien seit 2007 am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP). In ihrer Arbeit „The Dawning of the Stream of Aquarius in RAVE“ stellt sie die Entdeckung des neuen Sternenstroms vor. Die Entdeckung war durch ihre Beteiligung am vom AIP koordinierten RAVE-Survey, einem multinationalen Projekt zur spektroskopischen Durchmusterung der Sterne in der Milchstraße, ermöglicht worden.

Die Jury für die Vergabe des Nachwuchswissenschaftlerpreises stufte die Arbeit wegen ihrer exzellenten wissenschaftlichen Leistung einerseits und ihrer ansprechenden Darstellung der Inhalte für die Öffentlichkeit als „außerordentlich preiswürdig“ ein.

Der Preis wird am 13.Dezember von Ministerpräsident Platzeck und Wissenschaftsministerin Kunst im Schlosstheater im Neuen Palais verliehen. Die komplette Pressemeldung des Ministeriums finden Sie unter http://www.mwfk.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.267161.de.

 

Weitere Informationen zur Entdeckung des Aquarius-Stroms unter https://www.aip.de/de/aktuelles/scientific-highlights/a-small-snack-for-the-milky-way.

 

Wissenschaftlicher Kontakt:

Dr. Mary Williams, Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP), Email: mary@aip.de

 

Presse-Kontakt:

Kerstin Mork, Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP), Tel.: +49 331 7499 469, Email: presse@aip.de

 

Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) beschäftigt sich vorrangig mit kosmischen Magnetfeldern und extragalaktischer Astrophysik. Daneben wirkt das Institut als Kompetenzzentrum bei der Entwicklung von Forschungstechnologie in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Das AIP ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Das AIP ist eine Stiftung privaten Rechts und ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft. Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören derzeit 87 Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung sowie drei assoziierte Mitglieder, die wissenschaftliche Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung bearbeiten.