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Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Die Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der Sterne, Sonne und Exoplaneten, der galaktischen und extragalaktischen Astrophysik und der Kosmologie. Einen wesentlichen Anteil bildet die Forschung und Entwicklung in den Bereichen der astrophysikalischen Spektroskopie, der Astrophotonik und der Forschungsdateninfrastruktur.
Im ersten öffentlichen Live-Vortrag der Babelsberger Sternennächte am 15.10.2026, 19:15 Uhr, berichtet Prof. Dr. Matthias Steinmetz, Direktor der Abteilung Extragalaktische Astrophysik, zum "Bau des Extremely Large Telescope" am AIP in Babelsberg. Anschließend Führung und/oder Beobachtungen an einem der historischen Teleskope in Babelsberg möglich.
Ein internationales Team aus Forschenden der Astrophysik und Plasmaphysik hat den ersten experimentellen Nachweis erbracht, dass starke Magnetfelder aktiver Sterne koronale Massenauswürfe vollständig unterdrücken können. Dies erklärt, warum massereiche stellare Eruptionen bei Sternen viel seltener beobachtet werden als bei der Sonne
Das kosmische Geschehen wird von zwei Naturkräften bestimmt: der Gravitation und den Magnetfeldern. Die Magnetfeld-Forschungen am AIP konzentrieren sich im Wesentlichen auf Fragestellungen der magnetohydrodynamischen (MHD) Simulationsrechnung, der magnetisch bedingten Aktivitäten auf der Sonne und den Sternen, der solaren Koronaphysik sowie des Weltraumwetters in unserem Sonnensystem und bei Planeten um andere Sterne.
Galaxien sind grundlegende Bausteine des Kosmos. Auf den größten Skalen dienen sie als Marker, um die Verteilung der Materie im Universum zu untersuchen - aktive Galaxien und Quasare sind aufgrund ihrer intrinsischen Helligkeit besonders wichtig. Nahe Objekte lassen sich räumlich auflösen und bestehen aus Populationen mit sehr unterschiedlichen Bewegungsmustern, Sternentstehungsgeschichten und chemischen Häufigkeiten.
Mithilfe einer hochmodernen Galaxiensimulation gewann ein Team unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) neue Einblicke in die Prozesse, die die Zentren von Galaxien im gesamten Universum prägen und die Entstehungsgeschichte der Milchstraße bestimmen.
Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, lädt das AIP wieder zu den Babelsberger Sternennächten ein. Von Oktober 2026 bis März 2027 öffnet das AIP an sechs Abenden seine Türen für alle Astronomieinteressierten.
Im Winterhalbjahr gibt es wieder die Gelegenheit zu Beobachtungsabenden im Großen Refraktor auf dem Telegrafenberg in Potsdam. Aufgrund der großen Nachfrage und um lange Wartezeiten zu vermeiden, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Die vier Forschungsinstitute des Telegrafenbergs hatten für den 26. September zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Das bunte Programm am vergangenen Samstag bot eine spannende Entdeckungsreise – vom Inneren der Erde bis in die Weiten des Universums, von grundlegenden Erkenntnissen bis zu praktischen Anwendungen.
Investigating the Young Stellar Populations and Hierarchies in Nearby Galaxies with the UVIT. II. Presenting the Properties of ~25,000 UV-detected Star-forming Clumps
Shashank, G., Subramanian, S., Mondal, C., Menon, S. H., Subramaniam, A.
The Astrophysical Journal Supplement Series, 286, 1, 38 – Veröffentlicht September 2026
Das AIP lädt zum öffentlichen Beobachtungsabend im Großen Refraktor auf dem Telegrafenberg in Potsdam ein. Vorherige Anmeldung erforderlich, siehe Beobachtungsabende.
Das AIP lädt zum öffentlichen Beobachtungsabend im Großen Refraktor auf dem Telegrafenberg in Potsdam ein. Vorherige Anmeldung erforderlich, siehe Beobachtungsabende.