Teleskopsteuerung und Robotik

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Die Abteilung Teleskopsteuerung und Robotik fokkusiert sich auf die Entwicklung autonomer Teleskope und robotischer Observatorien mittels innovativer Softwarelösungen. Außerdem entsteht hier Hardware zur Teleskopkontrolle, die über Standardequipment weit hinausgeht.

Das AIP war eines der ersten Intitute weltweit, das eine robotische Sternwarte baute - das sogenannte STELLA Observatorium auf Teneriffa. Zwei 1,2-Meter-Teleskope, STELLA-I für hochpräzise Photometrie und Bildgebung, STELLA-II für hochauflösende Spektroskopie, werden dort ohne menschliches Zutun betrieben. Beide Teleskope arbeiten auf einer gemeinsamen Software-Plattform, dem STELLA Control System (SCS). Mittels einer eigenen, auf XML basierenden Metasprache, kann jedes Teleskop, sofern es die erforderliche Sensorausstattung aufweist, völlig autonom betrieben werden.

In unserer Abteilung wurden auch sechs Acquisition, Guiding & Wavefront-sensing (AGW) Einheiten für das LBT gebaut (die on-axis Einheiten dazu stammen vom Arcetri-Observatorium INAF). Mit diesen Einheiten kann der Ist-Zustand der Atmosphäre erfasst werden, der zur Kompensation der optischen Fehler des Teleskops mittels adaptiver Optik unerlässlich ist. Unser Erfolg hier brachte uns auch die Entwicklungsführerschaft in einem Unterprojekt des neuen Laser-Stern Leitsystems ARGOS für das LBT ein.

Weitere Projekte:

  • Für PEPSI, ein Projekt der Abteilung Hochauflösende Spektroskopie und Polarimetrie bauten wir SDI, das Solar Disc Integration Teleskop und die PFUs, die permanenten Fokus Einheiten.
  • Automatisieren des VATT zur Einkopplung an PEPSI
  • RoboTel: Klein-STELLA in Babelsberg
  • APT7 (Amadeus): Ein automatisches photoelektrisches Teleskop in Fairborn observatory, Az, USA.
  • ICE-T: Ursprünglich gedacht als Ersatz für die ESA-Eddington Mission, für DomeC am antarktischen Plateu. Abgebrochen wegen unklaren Zugangsbedingungen an der Station Concordia.
Letzte Aktualisierung: 17. Januar 2021