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Medien- und Kommunikationszentrum

 

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Die zwei miteinander verbundenen Meridianhäuser auf dem Babelsberger Forschungscampus dienen dem AIP als Kommunikationszentrale der Robotik. Die aus den Meridianhäusern gesteuerten Teleskope werden nicht einfach ferngesteuert, sondern arbeiten die zuvor definierten Objekte selbstständig entsprechend der atmosphärischen und astronomischen Bedingungen ab. Die so generierten Datenströme können dann online abgerufen werden.

Ursprünglich waren die Meridianhäuser dazu gedacht, Sternendurchgänge zu messen und mit Hilfe dieser Daten eine exakte Zeit- und Positionsbestimmung zu ermöglichen.


 

Sanierung und Umgestaltung der ehemaligen Meridianhäuser

Im Laufe der Zeit wurden die Meridianhäuser baufällig und mussten saniert werden. Ein Sechstel der Stahl- und 30 Prozent der Holzkonstruktion wurden in den Jahren 2002 bis 2004 ersetzt. Die ursprünglich als Kalträume konzipierten Gebäude wurden wärmegedämmt und die ehemals offenen Beobachtungsschlitze von zwei Meridianhäuser voll verglast. Die Häuser sind heute durch ein neu errichtetes Eingangsgebäude miteinander verbunden. Das dritte, nordöstlich gelegene Gebäude, steht frei und dient musealen Zwecken. Nur in ihm ist das hervorragende Instrument von Pistor und Martin aus dem Jahre 1867 in seinem ursprünglichen Aufbau noch erhalten. Es wurde einer Generalüberholung unterzogen und zählt zu einem zentralen Anziehungspunkt der Sammlung historischer Beobachtungsinstrumente des Instituts.

Heute beherbergt das MCC neben dem Kontrollzentrum für robotische Teleskope auch das LOFAR-Datenzentrum sowie einen Seminar- und einen 3D-Projektionsraum.

Möglich wurde die Sanierung durch eine Förderung aus dem Europäischen Strukturentwicklungsfond EFRE. Förderkriterien von EFRE verlangen eine Nutzung mit innovativen Lösungen zur regionalen Strukturentwicklung.


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Weitergehende Informationen unter:

Teleskope - Geschichte